Baugebiet Nottuln-Nord
Zwei bis drei Wochen Verzögerung

Nottuln -

Es dauert wohl doch länger als geplant: Regen und Bodenverhältnisse haben die Arbeiten im Baugebiet Nottuln-Nord erschwert. Dabei hat die Baufirma richtig Gas gegeben.

Donnerstag, 28.03.2019, 19:00 Uhr
Momentaufnahme von den Erschließungsarbeiten in Nottuln-Nord: Die neue Wassertransportleitung wird in den Graben gelegt.
Momentaufnahme von den Erschließungsarbeiten in Nottuln-Nord: Die neue Wassertransportleitung wird in den Graben gelegt. Foto: Gemeindewerke

Die lang anhaltende Regenphase in den ersten Monaten des Jahres und die schwierigen Bodenverhältnisse im neuen Baugebiet Nottuln-Nord erweisen sich als Bremse bei den Erschließungsarbeiten. Aktuell liege man etwa zwei bis drei Wochen hinter dem Zeitplan, berichtete Diplom-Ingenieur Daniel Krüger am Mittwochabend im Betriebsausschuss der Gemeinde. Bliebe es bei dieser Verzögerung, wären die Erschließungsarbeiten nicht zum 30. Juni abgeschlossen, wie es geplant ist, sondern wohl erst Mitte/Ende Juli.

Krüger zollte der ausführenden Baufirma ein dickes Lob, die mit einem sehr hohen Maschineneinsatz alles versuche, den Zeitplan einzuhalten. Durch das Wetter seien in den ersten drei Monaten schon 39 Schlechtwettertage angefallen, an denen nicht gearbeitet werden konnte. Durch Beschleunigungsphasen gelang es, den Rückstand auf zwei bis drei Wochen zu reduzieren. Dafür wurde die Wochenarbeitszeit der Bauarbeiter heraufgesetzt, sodass bis in den Abend und auch samstags gearbeitet wurde. Die dadurch anfallenden Mehrkosten sind noch durch das Budget gedeckt. „Bislang liegen die Arbeiten im veranschlagten Kostenrahmen“, betonte Krüger.

Trotz des schwierigen Bodens und der widrigen Wetterverhältnisse sei schon viel erreicht worden. Die äußeren Erschließungsarbeiten mit der Verlegung einer neuen Transportleitung des Wasserwerks seien abgeschlossen. Aktuell werde im Baugebiet der neue Schmutzwasserkanal inklusive der Hausanschlüsse verlegt. Ebenfalls begonnen haben die Arbeiten am Regenwasserkanal. Nächste Woche würden auch die Bautrupps der Versorger dazukommen, um zum Beispiel mit den Arbeiten für Strom, Gas und Wasser zu beginnen.

Auf Nachfrage aus dem Ausschuss nach eventuellen Leerrohren für Glasfaser berichtete Krüger, dass das Unternehmen Unitymedia im Baugebiet Telekommunikations- und Glasfaserleitungen verlegen werde. Einen weiteren Anbieter gebe es nicht. Die Telekom werde sich in dem Baugebiet nicht engagieren. Offensichtlich sei es neue Firmenpolitik, nicht in Doppelversorgungsstrukturen zu investieren, wenn schon ein anderer Anbieter aktiv ist, schilderte Krüger.

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