Rupert-Neudeck-Gymnasium
Vorfreude auf spannende Townhall-Gespräche

Nottuln -

„Der Anfang ist gemacht, die Zukunft kann beginnen.“ Eine klare Aussage der Zukunftswerkstatt am Nottulner Gymnasium. Jetzt hat das Gremium noch einmal eine ganz besondere Veranstaltung organisiert.

Samstag, 30.03.2019, 19:00 Uhr
Christel Neudeck steht in Troisdorf bei einer Feier zur Enthüllung eines Denkmals für ihren verstorbenen Mann Rupert Neudeck. Am 2. April ist Christel Neudeck in Nottuln.
Christel Neudeck steht in Troisdorf bei einer Feier zur Enthüllung eines Denkmals für ihren verstorbenen Mann Rupert Neudeck. Am 2. April ist Christel Neudeck in Nottuln. Foto: dpa

Zu einer besonderen Abschiedsveranstaltung lädt die Zukunftswerkstatt des Rupert-Neudeck-Gymnasiums ein: Am Dienstag (2. April) wird Christel Neudeck zu Gast in der Schule sein. „Der Anfang ist gemacht, die Zukunft kann beginnen!“ – so möchte sich die Zukunftswerkstatt mit einer öffentlichen Abendveranstaltung ab 19 Uhr im Forum des Gymnasiums verabschieden.

Die Zukunftswerkstatt, die aus Lehrern, Schülern und Eltern besteht, wurde im Frühjahr 2016 gegründet. Sie verfolgte das Ziel, das Gymnasium weiter attraktiv und interessant zu gestalten. Mit Erfolg, wie die Schule betont: Das Rupert-Neudeck-Gymnasium hat neben seinem Namen auch den Status der „interessierten UNESCO-Projektschule“ erhalten, das Selbstverständnis als „Schule mit Herz und Verstand“ wird gelebt, und ein roter Faden ist auch in der Öffentlichkeit klar erkennbar.

Diesen roten Faden – die Werte, die das Rupert-Neudeck-Gymnasium seinen Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg geben will – möchte die Zukunftswerkstatt in ihrer Abschiedsveranstaltung aufgreifen. Dazu soll es neben Musik und einem kurzen Rück- sowie Ausblick ein moderiertes Gespräch mit Christel Neudeck geben.

Die Witwe von Rupert Neudeck ist Mitgründerin von „Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte e.V.“ und des Friedenskorps „Grünhelme e.V.“ und wurde gemeinsam mit ihrem Mann mit dem NRW-Staatspreis ausgezeichnet. Schon bei der Namensgebungsfeier durfte das Gymnasium sie als Gast begrüßen. Außerdem hat eine kleine Delegation der Schule sie zu Hause in Troisdorf besucht. Besonders bewegend war es damals für die Teilnehmer, in genau dem Wohnzimmer zu sitzen, das Christel Neudeck erst kürzlich in einem Interview als „Zentrale einer humanitären Organisation“ beschrieben hat.

Nun ist Christel Neudeck also erneut in Nottuln. Die Zukunftswerkstatt möchte nach dem Vorbild eines „Townhall-Meetings“ mit ihr ins Gespräch kommen. Dabei sollen die Entwicklung und das Selbstverständnis der Schule, gesellschaftliche Entwicklungen und insbesondere auch das Wirken von Rupert und Christel Neudeck thematisiert werden. Außerdem werden Gäste die Möglichkeit haben, ihre persönlichen Fragen an Christel Neudeck zu stellen.

„Wir möchten den angefangenen Weg als Rupert-Neudeck-Gymnasium weitergehen“, betont die stellvertretende Schulleiterin Jutta Glanemann. Nun seien die primären Ziele der Zukunftswerkstatt erreicht, eine partizipative Schulentwicklung sei aber weiterhin selbstverständlich, und die inhaltliche Arbeit werde in Arbeitskreisen weiterverfolgt. „Konstruktiv und partizipativ, engagiert und zukunftsgerichtet sowie in einer vertrauensvoll-familiären Atmosphäre – so wird sich das Rupert-Neudeck-Gymnasium auch in Zukunft weiterentwickeln. Da sind wir uns sicher“, unterstreicht die Zukunftswerkstatt.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6506111?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F164%2F
Priester wehrt sich gegen Ausbeutung in der Fleischindustrie
 Fleischfabriken in der Kritik: Die Arbeitsbedingungen sind dort nicht immer menschenwürdig. Fleischfabriken in der Kritik:Die Arbeitsbedingungen sind dort nicht immer menschenwürdig. imagoimages
Nachrichten-Ticker