14. Warentauschtag
Von der Kaffeetasse bis zum Gartenstuhl

Nottuln -

Das Konzept funktioniert weiter. Auch beim 14. Nottulner Warentauschtag strömten wieder die Massen herbei. Für die Veranstalter eine positive Überraschung.

Sonntag, 31.03.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 31.03.2019, 18:08 Uhr
Wer gut aufpasste und offenen Auges durch die Mensa des Gymnasiums lief, konnte beim Warentauschtag tolle Sachen finden.
Wer gut aufpasste und offenen Auges durch die Mensa des Gymnasiums lief, konnte beim Warentauschtag tolle Sachen finden. Foto: Corona Büning

Trotz des schulfreien Tages war die Mensa des Rupert-Neudeck-Gymnasiums am Samstagvormittag dicht gefüllt. Denn die Kolpingsfamilie Nottuln richtete dort den inzwischen 14. Nottulner Warentauschtag aus.

Die Möglichkeit, nicht mehr Gebrauchtes anderen weiterzugeben, fand viele Unterstützer. Auf etwa 200 Metern Tischen tummelten sich Haushaltswaren aller Art, Deko- und Elektroartikel sowie Spielzeug. Aber auch Gartenstühle, Kinderfahrräder und sogar ein großes Modellsegelschiff mit Beleuchtung wurden abgegeben. Kleiner ist das Angebot nicht geworden.

Und das, obwohl 2017 das Sozialkaufhaus „Neufundland“ in Nottuln eröffnet hat. Um kein Überangebot zu erzeugen, hatte die Kolpingsfamilie deshalb im vergangenen Jahr den Warentauschtag ausgesetzt. „Aber wir haben festgestellt, dass das auch gut zusammen geht“, erklärte Ursula Thelen , die Vorsitzende der Kolpingsfamilie Nottuln. Schließlich laufe das Sozialkaufhaus das ganze Jahr, und man müsse dort auch für die Waren bezahlen, während der Warentauschtag nur einmal im Jahr stattfinde und jeder kostenlos mitnehmen kann, was er möchte.

So tummelten sich viele Interessierte zwischen den Tischen und stöberten durch das große Angebot. Dass dabei das ein oder andere Teil herunterfiel und zu Bruch ging, war leider unvermeidlich. Aber die zahlreichen Helfer der Kolpingsfamilie waren immer schnell zur Stelle, um die Scherben zu beseitigen. Ohne diese vielen helfenden Hände wäre der Warentauschtag auch nicht möglich gewesen, betonte Ursula Thelen dankbar. Etwa 30 Helfer der Kolpingsfamilie hatten am Vortag die Tische in der Mensa aufgestellt, die Waren angenommen und verteilt und beaufsichtigten auch die Veranstaltung selbst.

Weitere Unterstützung bekam die Kolpingsfamilie von der Gemeinde, die den Raum stellte und die Flyer für die Veranstaltung druckte. Auch die A&QUA gGmbH half mit. Sie übernimmt, was bei den Besuchern keinen Gefallen gefunden hat und verwertet es weiter.

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