Friedensinitiative Nottuln
Friedenspolitische Kernarbeit

Nottuln -

Die Nottulner Friedensinitiative ist eine der wenigen lokalen Friedensgruppen in Deutschland, die schon seit mehr als 35 Jahren aktiv ist. Der Zusammenhalt ist groß. Für 2019 hat sich die FI wieder viel vorgenommen.

Dienstag, 02.04.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 03.04.2019, 08:52 Uhr
Der Vorstand der Nottulner FI (v.l.): Geschäftsführer Norbert Wienke, Pressereferent Robert Hülsbusch, 1. Vorsitzende Marion Rosué-Beckers und 2. Vorsitzender Jürgen Hilgers-Silberberg.
Der Vorstand der Nottulner FI (v.l.): Geschäftsführer Norbert Wienke, Pressereferent Robert Hülsbusch, 1. Vorsitzende Marion Rosué-Beckers und 2. Vorsitzender Jürgen Hilgers-Silberberg. Foto: Marita Strothe

„Es gibt viel zu tun, und wir können als kleines Rädchen im Getriebe viel mehr erreichen, als wir manchmal denken“, unterstrich Marion Rosué-Beckers am Montagabend. Die 1. Vorsitzende der Friedensinitiative (FI) Nottuln erinnerte in ihrer Begrüßung zur Jahreshauptversammlung in der Alten Amtmannei daran, dass die Friedensinitiative in diesem Jahr 38 Jahre besteht und seitdem viel bewegt hat.

Was und wie viel das auch in 2018 gewesen ist, zeigte Pressereferent Robert Hülsbusch den Anwesenden auf. „Das Jahresmotto ‚Friedenspolitische Kernarbeit‘ passte ganz gut, wenn man sich die Welt ansieht“, blickte er zurück. Um mit den weltweiten Krisen umzugehen, treffe sich jeden Montag ein Kreis von Aktiven, um Veranstaltungen und Aktionen zu planen. „An 20 Tagen gab es Einträge in unserem Veranstaltungskalender“, berichtete Hülsbusch.

Die monetären Zahlen der 61 Mitglieder umfassenden FI legte danach Geschäftsführers Norbert Wienke mit einem zufriedenstellenden Ergebnis vor. Klaus-Gerd Greiff hatte zusammen mit Ursula Hülsbusch die Kasse geprüft und zeigte sich beeindruckt von der umfangreichen, übersichtlichen Buchführung. Gemäß seiner Empfehlung entlastete die Versammlung den Vorstand. Beide Kassenprüfer wurden anschließend auch für 2020 wieder in dieses Amt gewählt.

Themen, Schwerpunkte und Termine der Nottulner Friedensarbeit 2019 stellte der 2. Vorsitzende Jürgen Hilgers-Silberberg vor. „Friedenspolitische Kernarbeit steht auch in diesem Jahr im Mittelpunkt“, zeigte er anhand des Terminkalenders, der auch im Internet unter www.fi-nottuln.de einzusehen ist. Als nächstes planen die Nottulner, sich wieder am Ostermarsch der Friedensgruppen im Kreis Coesfeld am 22. April (Ostermontag) nach Dülmen zu beteiligen, um dort für Frieden und Abrüstung und gegen eine neue atomare Bedrohungspolitik zu demonstrieren. Entsprechend der Frage „Wie kann die Welt so werden, wie wir sie uns wünschen?“, so Hilgers-Silberberg, solle aber auch die Lust auf Zukunft mit mehreren Veranstaltungen gestärkt werden.

Susanna Wüstneck trug Lieder und Gedichte vor.

Susanna Wüstneck trug Lieder und Gedichte vor. Foto: Marita Strothe

Lust aufs Zuhören machte nach dem offiziellen Teil der Versammlung Susanna Wüstneck. Die Dichterin und Musikerin trug Lieder und Gedanken vor zum Thema „Etwas Friedliches – das wünsch ich mir!“. Mit Akkordeon, Gitarre und Gesang verband sie gekonnt Lyrik und Musik. Sie regte damit auch zum Nachdenken an. Ihre Zuhörer genossen die Darbietung sehr.

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