Partnerschaftsjubiläum
Schöne Ausblicke ins weite Münsterland

Nottuln -

Eine Wanderung durch die Baumberge, ein Flötenkonzert, ein Vortrag – bei den Feierlichkeiten zum 35-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft mit Saint-Amand-Montrond geht es ganz schön rund.

Donnerstag, 02.05.2019, 17:44 Uhr
Schülerinnen und Schüler der Daruper Sebastian-Grundschule hatten ein kleines Flötenkonzert für die Gäste und ihre Gastgeber eingeübt.
Schülerinnen und Schüler der Daruper Sebastian-Grundschule hatten ein kleines Flötenkonzert für die Gäste und ihre Gastgeber eingeübt. Foto: Gemeinde Nottuln

Die Feierlichkeiten zum 35-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft Nottuln – Saint-Amand-Montrond sind nicht ohne: Die Gastgeber haben sich einiges ausgedacht, damit ihre französischen und polnischen Gäste sowie deren Gastfamilien die viertägige Festwoche in vollen Zügen genießen können und Langeweile gar nicht erst aufkommt.

Gleich am Morgen nach ihrer Ankunft am 1. Mai stand eine Wanderung auf dem Plan. Die Strecke führte die gut 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Stiftsplatz über das Ludgeruspättken in die Kreithecke und dann weiter durch Wald und Feld über den Draum nach Darup. „Die Strecke ist rund fünf Kilometer lang und damit auch für die Ungeübteren unter den Wanderern gut zu schaffen“, erklärte Peter Michalowski vom Heimatverein Darup, der die Wanderung zusammen mit Max Schulze Darup geplant hatte, und unterwegs immer mal wieder kurze Stopps einlegte, um auf Besonderheiten hinzuweisen.

35 Jahre Nottuln – Saint-Amand-Montrond: Zweiter Tag

1/21
  • Foto: Dieter Klein
  • Foto: Dieter Klein
  • Foto: Marienschule Appelhülsen
  • Foto: Marienschule Appelhülsen
  • Foto: Gemeinde Nottuln
  • Foto: Gemeinde Nottuln
  • Foto: Gemeinde Nottuln
  • Foto: Gemeinde Nottuln
  • Foto: Gemeinde Nottuln
  • Foto: Gemeinde Nottuln
  • Foto: Gemeinde Nottuln
  • Foto: Gemeinde Nottuln
  • Foto: Gemeinde Nottuln
  • Foto: Gemeinde Nottuln
  • Foto: Gemeinde Nottuln
  • Foto: Gemeinde Nottuln
  • Foto: Gemeinde Nottuln
  • Foto: Gemeinde Nottuln
  • Foto: Gemeinde Nottuln
  • Foto: Gemeinde Nottuln
  • Foto: Gemeinde Nottuln

Begleitet wurden die Wanderer zudem von Mitgliedern der Baumberger Wanderfreunde, die auch auf die Schönheiten der Münsterländischen Parklandschaft und die der Baumberge im Besondern aufmerksam machten.

Nach der gut zweistündigen Wanderung stand zunächst ein Flötenkonzert von Schülern der Daruper Sebastian-Grundschule auf dem Programm, bevor Gäste und Gastgeber zum wohlverdienten Mittagessen im Alten Hof Schoppmann einkehrten. Bei Bratwurst mit Brötchen, Steak mit Krautsalat oder vegetarischer Lasagne entwickelten sich gute Gespräche in französischer, englischer, polnischer und deutscher Sprache.

Dabei ging es natürlich auch um die Wanderung, die bei allen Beteiligten gut angekommen ist. Sehr angenehm sei sie gewesen, gar nicht anstrengend, mit schönen Ausblicken nach Nottuln und überhaupt ins weite Münsterland, lauteten die Kommentare.

Den Jugendgruppen aus Chodziez und St. Amand hat der Spaziergang ebenfalls gut gefallen. Mit „C’était cool!“, brachte Antony aus St. Amand seine Meinung zur Tour nach Darup auf den Punkt: „Die Wanderung? Die war cool.“

Bürgermeisterin Manuela Mahnke ließ es sich nicht nehmen, ebenfalls dabei zu sein, wenn sie es auch nicht zur Wanderung schaffte. Sie fuhr kurzerhand mit dem E-Bike nach Darup und genoss so die kurze Zeit, die sie mit den Gästen verbringen konnte.

Ebenso interessant wie die Wanderung war der anschließende Vortrag auf der Tenne von Hof Schoppmann. Das Städtepartnerschaftskomitee mit seinem Vorsitzenden Günter Dieker hatte Detlev Kröger eingeladen. Der Vorsitzende des NABU-Kreisverbandes Coesfeld referierte zum Thema „Artenvielfalt“. Es war ein Referat, das in Teilen fast zeitgleich sowohl in Französisch als auch in Polnisch übersetzt wurde, sodass jeder die wichtigsten Dinge gleich in seiner Muttersprache erfuhr.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6582336?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F164%2F
WWU Baskets in ungewohnter Rolle: Niederlage in letzter Sekunde
Baskets-Trainer Philipp Kappenstein sah wieder einmal einen echten Krimi, diesmal allerdings ohne Happy End.
Nachrichten-Ticker