Partnerschaftsjubiläum
Franzosen schneller als der Schall

Nottuln -

Erster Tag des Jubiläumsfestes zum 35-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft mit Saint-Amand-Montrond. Und es ging gleich mit einem Highlight los.

Donnerstag, 02.05.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 02.05.2019, 18:06 Uhr
Eine Attraktion für die Gäste aus Saint-Amand-Montrond und aus Chodziez: Im Beisein einer großen Menschenmenge richtete der Heimatverein Nottuln den großen Maibaum auf dem Stiftsplatz.
Eine Attraktion für die Gäste aus Saint-Amand-Montrond und aus Chodziez: Im Beisein einer großen Menschenmenge richtete der Heimatverein Nottuln den großen Maibaum auf dem Stiftsplatz. Foto: Dieter Klein

Die Gäste zum großen Jubiläum der inzwischen seit 35 Jahren bestehenden Städtepartnerschaft zwischen Nottuln und dem französischen Saint-Amand-Montrond sind hier. Und sie kamen am Mittwoch mit dem Tempo früherer Concorde-Flugzeuge anderthalb Stunden eher als erwartet. So unerwartet früh, dass ihre Gastgeber vor Ort, förmlich aufgeschreckt, erst nach und nach im Begrüßungszelt einliefen. Die Freunde aus dem polnischen Chodziez waren sogar schon am Samstagmorgen eingetroffen.

Die Herzlichkeit war überall spürbar. Zwar konnte Nottulns Bürgermeisterin Manuela Mahnke ihr Bürgermeister-Pendant Thierry Vinçon nicht umarmen, aber immerhin den 1. Beigeordneten Guy Laine, der erklärte: „Ich bin zugleich auch stellvertretender Bürgermeister.“

35 Jahre Nottuln - Saint-Amand-Montrond: Erster Tag

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Nach ersten Häppchen im Festzelt, kühlen Getränken und Übernahme eines Info-Beutels mit Ortsflyer, Geschichtsdaten und einem Badetuch mit Stadtemblemen, zog es die Menschen rüber vom Kirchplatz auf den Stiftsplatz.

Hier wartete der Heimatverein Nottuln, um den Maibaum aufzustellen. Pünktlich um 18 Uhr gingen die Männer – umgeben von einer nie dagewesenen Menschenmenge – an die Sicherungsseile, und Vorsitzender Johannes Moormann griff zum Mikrofon, um den Gästen den Sinn und Zweck dieser traditionellen Aktion zu erläutern. Mit Übersetzungen für ihre polnischen Landsleute half Beata Roguszka, für die Freunde aus Frankreich dolmetschte wie immer Lieselotte Couret.

Moormann sprach über den möglichen Ursprung der Maibaumtradition. „Bekannt ist, dass der Maibaum älter ist als der Weihnachtsbaum. Für uns ist er heute jedenfalls ein Schmuck im Dorfkern, und mit den Wappen der Vereine und Vereinigungen ein Zeichen der Zusammengehörigkeit.“

Großer Beifall brandete auf, als Moormann auf die Besonderheiten zum Jubelfest hinwies: „Sie sehen, wir haben den Kranz mit Schleifen in den Landesfarben unserer Heimatländer geschmückt.“ Und in Anspielung auf die bevorstehenden Wahlen zum Europa-Parlament: „Die noch fehlenden 25 EU-Mitgliedsstaaten denken wir uns jetzt einfach dazu.“

Dann zog Franz Schlüter den bunt geschmückten Baum mit seinem Unimog in Minutenschnelle und ohne Probleme in die Vertikale. Und für die vielen Menschen aus nah und fern begann damit der erste Abend gemeinsamen Feierns.

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