St.-Martinus-Schule
Schüler werden zu Artisten

Nottuln -

Es ist für alle Beteiligten ein großes Erlebnis. Schließlich findet das Zirkusprojekt an der St.-Martinus-Grundschule nur alle vier Jahre statt. Worum es genau geht, das erfuhren die Kinder am Mittwoch.

Mittwoch, 08.05.2019, 20:36 Uhr
„Ralf, der Gaukler“ (Ralf Derichs) und Maskottchen „Luno“ vom Zirkus „Tausendtraum“ informierten am Mittwoch die Schüler der St.-Martinus-Schule über den Ablauf des Zirkusprojektes.
„Ralf, der Gaukler“ (Ralf Derichs) und Maskottchen „Luno“ vom Zirkus „Tausendtraum“ informierten am Mittwoch die Schüler der St.-Martinus-Schule über den Ablauf des Zirkusprojektes. Foto: Marita Strothe

Fakir, Zauberer oder Artist, alternativ Bodenakrobat, Jongleur oder Clown – „ Ralf , der Gaukler“ (Ralf Derichs) und Maskottchen „Luno“ vom Zirkus „Tausendtraum“ hatten am Mittwochmorgen Wunschzettel für die Schülerinnen und Schüler der St.-Martinus-Grundschule mitgebracht, was sie im Rahmen des alle vier Jahre stattfindenden Zirkusprojektes trainieren können. Schließlich sollen die Kinder bei den vier Vorstellungen vom 17. bis zum 19. Mai (Freitag bis Sonntag) im Zelt auf dem Pausenhof der Schule gemeinsam mit den Zirkusartisten die Akteure sein.

Je zwei Wünsche können auf den Zetteln geäußert werden. „Ein Wunsch wird erfüllt“, versprach Ralf. Und dass auch ganz viel Spaß dabei sein wird, erlebten die zukünftigen Zirkusstars bereits bei der Vorstellung der beiden.

„Fakir ist etwas für Mutige“, erklärte der Gaukler, damit die Kinder wussten, dass sie bei dieser Wahl Nagelbrett oder gar Feuer erwartet. Und wie Zauberei aussehen könnte, das demon­strierte er an Lunos roter Nase. Wer Artistik einstudieren möchte, wird dann bei der Aufführung vielleicht auf dem Seil tanzen oder auf Kugeln laufen.

Ob bei der Menschenpyramide der Bodenakrobaten Luno tatsächlich oben auf der Spitze stehen wird, das wird sich erst während der Aufführungen zeigen. Jonglage führte Ralf den Kindern mit Bällen vor und erklärte, dass das unter anderem aber auch mit Ringen, Tüchern oder Tellern möglich sei. Dass Clowns gute Schauspieler sein müssen, zeigte den Schülerinnen und Schülern Luno zum guten Schluss sehr gekonnt.

Eine Woche lang werden die Profis vom Zirkus „Tausendtraum“ mit den Nottulner Kindern trainieren, und Kostüme für deren Auftritte haben sie auch mit dabei. Da dürfen die Zuschauer gespannt sein, was Schüler und Artisten gemeinsam in der Manege vorführen werden.

Bei der ersten Vorstellung am 17. Mai (Freitag) um 18 Uhr werden Schülerinnen und Schüler der Klassen 2a, 3a und 4b dabei sein. Am 18. Mai (Samstag) bevölkern ab 13 Uhr die Klassen 1b und 3b sowie ab 17 Uhr die Klassen 1a, 2c und 4a die Manege. Die Sonntagsvorstellung (19. Mai) um 11 Uhr wird von den Klassen 2b und Raben mitgestaltet werden.

Der Eintritt kostet für Kinder ab drei Jahren 6 Euro, für Erwachsene 9 Euro. Ein Kartenvorverkauf wird in der kommenden Woche Mittwoch bis Freitag von 13 bis 13.30 Uhr, Mittwoch und Donnerstag von 18 bis 18.30 Uhr sowie ab 60 Minuten vor den Vorstellungen am Zirkuszelt angeboten.

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