Für Nottuln: Neuer Weihnachtsmarkt
Stilvoll und dem Ortskern angemessen

Nottuln -

Kathrin und Holger Klein ist Nottuln nicht egal. Die Betreiber des Stiftscafés wollen daher eine bereits längere geplante Idee nun in die Tat umsetzen. Nottuln bekommt einen Weihnachtsmarkt.

Samstag, 18.05.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 19.05.2019, 13:52 Uhr
Wollen die Idee eines Nottulner Weihnachtsmarktes in die Tat umsetzen (v.l.): Wirtschaftsförderer Christian Driever, Bürgermeisterin Manuela Mahnke, das Ehepaar Holger und Kathrin Klein und Christian Wermert (Marketing).
Wollen die Idee eines Nottulner Weihnachtsmarktes in die Tat umsetzen (v.l.): Wirtschaftsförderer Christian Driever, Bürgermeisterin Manuela Mahnke, das Ehepaar Holger und Kathrin Klein und Christian Wermert (Marketing). Foto: Helmut Brandes

Kathrin und Holger Klein vom Stiftscafé hatten schon vor längerer Zeit die Idee, in Nottuln einen kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt zu organisieren. Bei der Gemeinde rannten sie damit offene Türen ein. Deshalb trafen sich die Cafébesitzer mit Bürgermeisterin Manuela Mahnke , Christian Wermert (Marketing) und Christian Driever (Wirtschaftsförderung) zu einem ersten Gespräch. Dabei stellten sie zunächst ihr angedachtes Konzept vor. „Unser Ziel ist es, einen stilvollen, dem Ortskern angemessenen Weihnachtsmarkt zu etablieren“, so Holger Klein. „Es soll kein großer Markt mit gleichem Angebot wie überall sein“, ergänzt seine Frau Kathrin. Manuela Mahnke war begeistert: „Von Anfang war es ein Traum von mir, einen niveauvollen Weihnachtsmarkt anzubieten, der sich dem besonderen Flair unseres Dorfes anpasst.“ Auch Christian Wermert und Christian Driever waren sofort angetan und freuen sich auf die Zusammenarbeit.

Man war sich einig, dass der Innenhof der Gemeindeverwaltung das richtige Ambiente für einen überschaubaren Weihnachtsmarkt mit traditionellen und nostalgischen Elementen bietet. Verfeinert mit entsprechenden Dekorations- und Beleuchtungskonzepten. Aufgestellt werden zehn bis zwölf Holzhütten. Einige Nottulner Unternehmen haben ihre Teilnahme bereits zugesagt. Nottulner Künstler und Kunsthandwerker sind auf jeden Fall dabei. Ebenso eine Bonbonmanufaktur. Das gastronomische Angebot des Stiftscafés beschränkt sich auf für Westfalen typische vorweihnachtliche Speisen und Getränke. Einen Bierstand wird es nicht geben, dafür Glühwein, Eierpunsch und warme alkoholfreie Getränke. Bratwurst und Pommes wird man vergeblich suchen. Dafür gibt es leckeren Grünkohl, Bratäpfel, Waffeln und Apfelstrudel.

Ein Rahmenprogramm ist geplant. So haben verschiedene Nottulner Chöre schon zugesagt. Ein besonderes Erlebnis für kleine und große Besucher wird sicher die erste Vorstellung der Nottulner Puppenbühne sein. Eine Märchenerzählerin sorgt für generationsübergreifende vorweihnachtliche Stimmung. Bewusst hat sich das Organisationsteam für das Wochenende zum 3. Advent entschieden. Kurz vor dem Weihnachtsfest will man Besucher auf ein besinnliches und ruhiges Weihnachtsfest einstimmen.

Der Weihnachtsmarkt findet am 13. Dezember (Freitag) von 15 bis 21 Uhr, am 14. Dezember (Samstag) von 11 bis 21 Uhr und am 15. Dezember (Sonntag) ebenfalls von 11 bis 21 Uhr statt.

Künstler und Kunsthandwerker, die noch teilnehmen möchten, sind eingeladen, direkt mit dem Stiftscafé Nottuln Kontakt aufzunehmen.  

Kommentar: Volle Unterstützung

von Ludger Warnke –Hoppla, es passiert ja doch noch etwas im Ortskern. Nach der Absage der Kleinen Kirmes durch die Gemeinde und des Frühlingsmarktes durch die Kaufmannschaft Nottuln e.V. dürfen sich die Nottulner in diesem Jahr stattdessen auf einen neuen Weihnachtsmarkt im Ortskern einstellen. Gewiss, bis Weihnachten vergehen noch einige Monate, aber Vorfreude ist erlaubt. Ob aus dem geplanten „stilvollen und dem Ortskern angemessenen Weihnachtsmarkt“ etwas Beständiges erwachsen wird, bleibt abzuwarten. Doch die Initiative von Kathrin und Holger Klein ist aller Ehren wert und verdient volle Unterstützung. Die Beiden zeigen damit, dass ihnen Nottuln nicht egal ist. Das hat auch die Gemeindeverwaltung erkannt, die die Veranstaltung nun nach besten Kräften unterstützen wird. Richtig so. Festgestellt werden darf in diesem Zusammenhang: Wenn es vor Ort eine Vereinigung von Gewerbetreibenden, eine Kaufmannschaft Nottuln gibt, dann wäre es doch eigentlich eine originäre Aufgabe dieses Vereins, so ein Event zu organisieren. Dass der neue Weihnachtsmarkt einer Privatinitiative entspringt, ohne Beteiligung des Vereins Kaufmannschaft, spricht Bände ...

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