SV Arminia Appelhülsen
Positive Erfahrungen im Wettkampf

Appelhülsen -

Zum Auftakt des Veranstaltungsreigen anlässlich des Jubiläums „100 Jahre SV Arminia Appelhülsen“ wurde die Kung-Fu-Abteilung des Vereins aktiv. Sie richtete ein Turnier aus, das auf großes Interesse stieß.

Dienstag, 28.05.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 28.05.2019, 19:02 Uhr
Für die Teilnehmer des Kung-Fu-Turniers gab es schöne Pokale und Urkunden. Die Veranstaltung der Kung-Fu-Abteilung war ein Beitrag zum Jubiläum 100 Jahre SV Arminia Appelhülsen.
Für die Teilnehmer des Kung-Fu-Turniers gab es schöne Pokale und Urkunden. Die Veranstaltung der Kung-Fu-Abteilung war ein Beitrag zum Jubiläum 100 Jahre SV Arminia Appelhülsen. Foto: SV Arminia

Zum Auftakt der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des SV Arminia Appelhülsen veranstaltete die Kung-Fu-Abteilung ein Kinder- und Jugend-Kung-Fu-Turnier in der Sporthalle. Mitglieder der Arminia sowie Gäste aus dem weiteren Münsterland im Alter von 6 bis 16 Jahren zeigten ihr Können in der traditionellen asiatischen Kampfkunst.

Gleich zu Beginn startete der Formen-Wettkampf, berichtet der Sportverein in einer Pressemitteilung. In dieser Disziplin werden festgelegte Kampftechniken gegen einen imaginären Gegner ausgeführt. Da man davon ausgeht, dass ein hervorragender Gegner immer die für ihn bestmögliche Aktion ausführt, könne man schon vorher die perfekte Technik berechnen und trainieren, erläutert die Kung-Fu-Abteilung.

Dieses bewusst vorwegnehmende Kampf- und Verteidigungssystem werde sowohl waffenlos, das heißt mit Händen und Füßen, als auch mit traditionellen Waffen wie zum Beispiel Stock und Schwert gezeigt.

Das klinge zwar einfach, sei aber eine Herausforderung, vor allem vor einem großen Publikum. Trainer Marco Schmitt ist überzeugt: „Wenn man diese Situation meistert und sein Können zeigen kann, dann wächst man über sich hinaus und macht eine Erfahrung, die einen ein Leben lang positiv prägen wird.“

Der zweite Höhepunkt des Turniertages war der „Fixstep“-Wettbewerb: Jeweils zwei Teilnehmer stellen sich gegenüber in einen tiefen und sehr stabilen (fix = fest, unbeweglich) Stand und versuchen nun durch Schieben, Drücken und Umleiten der gegnerischen Kraft, den Gegner aus dem Stand zu bringen und so umzuwerfen. Dieser Wettbewerb fand im Modus „Jeder gegen Jeden“ innerhalb der Gewichtsklassen statt.

Nach so viel Konzentration und Disziplin startete der dritte Wettbewerb: der Kung-Fu-Parcours. Ein herausfordernder Hindernislauf, der nach Altersklassen gestaffelt den Teilnehmern einiges abverlangte, aber auch eine gute Möglichkeit war, die Anspannung herauszulassen. Alle Teilnehmer waren begeistert, freute sich Marco Schmitt. Und ein Achtjähriger war sogar traurig, dass die Arminia nicht häufiger 100 Jahre alt werden kann . . .

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