Kunst und Kultur Nottuln
Qi Gong frühmorgens im Park

Nottuln -

Neues Highlight für den Rhodepark. Nach der Kunstaktion der Bürgerstiftung plant nun der Verein Kunst und Kultur ein ganz besonderes Angebot. Dafür müssen Nottulner aber früh aufstehen.

Samstag, 01.06.2019, 11:00 Uhr
Gaby Gröne-Ostendorff (l.) und Ulla Wolanewitz von „Kunst & Kultur Nottuln“ laden zum Qi Gong im Rhodepark ein.
Gaby Gröne-Ostendorff (l.) und Ulla Wolanewitz von „Kunst & Kultur Nottuln“ laden zum Qi Gong im Rhodepark ein. Foto: Kunst &Kultur Nottuln

Wie lässt sich die Attraktivität des Rhodeparks steigern? Indem man ihn nutzt. Mit der Installation der drei Skulpturen von Ludwig Maria Vongries hat die Bürgerstiftung Nottuln bereits ein gutes Beispiel gegeben. „Die Kunst ist schon da. Wir möchten diesen Ort ebenfalls kulturell beleben“, so Ulla Wolanewitz, Vorsitzende von „Kunst & Kultur Nottuln“.

Schon morgens früh um 7 Uhr möchte der Verein die Besucher mit einem speziellen Angebot in den Park locken. Ab dem 1. Juli findet hier montags und mittwochs 45 Minuten Qi Gong statt – umsonst und draußen. Insgesamt werden es zunächst zehn Einheiten sein, die bei gutem Wetter stattfinden. Bei hervorragender Beteiligung, die sich die Veranstalter natürlich wünschen, könne über eine Fortsetzung nachgedacht werden.

Qi Gong ist eine chinesische Entspannungsmethode, die es ermöglicht, in der Bewegung Ruhe zu finden. „Qi“ beschreibt in der chinesischen Philosophie die vitale Kraft des Körpers, die Energie. „Gong“ bedeutet Fähigkeit, Arbeit. Gemeinsam können die Teilnehmer hier die Fähigkeit, mit dem Qi umzugehen, zum Besten nutzen und es stärken.

Angeboten wird eine Kombination aus Atem- und Bewegungsübungen. Diese sanften Übungen erfordern keine Kraftanstrengung und empfehlen sich für jedes Alter. Vorstandsfrau Gaby Gröne-Ostendorff, Physiotherapeutin und Qi-Gong-Trainerin, wird sie anleiten. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Die Übungen finden im Stehen statt.

Mit „Eises Kälte“ startet der Verein am 2. August (Freitag) nach Sonnenuntergang im Pavillon am Longinusturm in die Open-Air-Kinosaison. Im Mittelpunkt des spannenden Mysterythrillers aus dem Münsterland steht die Aufklärung eines Mordes, der sich im Eiskeller von Altenberge ereignet hat und auch dort gedreht wurde. Regisseur Roland Busch wird anwesend sein, eventuell auch einige Schauspieler.

Ob sich der Rhodepark als Kinosaal eignet, das kann er am 16. August (Freitag) nach Sonnenuntergang beweisen. Gezeigt wird der deutsche Spielfilm „25 km/h“ mit Lars Eidinger und Bjarne Mädel, der erst im vergangenen Jahr Premiere feierte. Zwei Brüder treffen sich bei der Beerdigung ihres Vaters nach langer Zeit wieder. Die Ü40er beschließen, die Mofatour durch Deutschland nachzuholen, die sie eigentlich als Jugendliche unternehmen wollten. Die Veranstaltung wird teilbestuhlt sein. Ob es dazu ein weiteres Rahmenprogramm gibt, ist derzeit noch offen. Die Möglichkeit, die Vorführung mit einem gemütlichen Picknick zu begleiten, ist in jedem Fall gegeben. Der Eintritt ist frei.

„Astrid“, die verfilmte Lebensgeschichte der beliebten schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren ist am 30. August (Freitag) am Longinusturm nach Sonnenuntergang zu sehen.

Karten zu beiden Filmen am Longinusturm gibt es im Vorverkauf ab Ende Juni im „Geschäft Dammann – Alles für ein schönes Zuhause“, ✆ 0 25 02/4 22, zum Preis von 7 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse für 8 Euro oder online unter: www.kunst-kultur-nottuln.de. Aktuelle Infos gibt es unter Facebook: Kunst & Kultur Nottuln.

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