Bischöfliche Liebfrauenschule Nottuln
Spielen für mehr Menschlichkeit

Nottuln -

Das Ziel ist klar definiert: Die Liebfrauenschule möchte zum zweiten Mal als „Humanitäre Schule“ ausgezeichnet werden. Für das Zertifizierungsverfahren strengt sich die Klasse 10c kräftig an.

Donnerstag, 06.06.2019, 10:00 Uhr
Unter Anleitung von Zehntklässlern spielten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a das finnische Geschicklichkeitsspiel „Mölkky“.
Unter Anleitung von Zehntklässlern spielten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a das finnische Geschicklichkeitsspiel „Mölkky“. Foto: Liebfrauenschule

Die Liebfrauenschule möchte zum zweiten Mal als „Humanitäre Schule“ ausgezeichnet werden. Deshalb nimmt die Klasse 10c unter Leitung ihrer Politiklehrerin Eva-Maria Meyer an einer Zertifizierungskampagne des Jugendrotkreuz-Landesverbandes Westfalen-Lippe teil. In dieser Woche wurde von den Schülerinnen und Schülern der zweite Baustein der Zertifizierung absolviert: Sie führten ein soziales Projekt für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a durch, berichtet die Liebfrauenschule in einer Pressemitteilung.

„Wo und wie möchten wir uns für Menschlichkeit engagieren?“ – mit dieser Frage setzte sich die Klasse 10c zum Beginn des zweiten Halbjahres im Politikunterricht auseinander. Die Schüler entschieden sich, ein Projekt für die Klasse 6 vorzubereiten und führten eine Spielemesse durch. Im Rahmen eines Themennachmittags stand die Stärkung der Klassengemeinschaft im Mittelpunkt. Die Klasse wurde in Gruppen eingeteilt und die Schülerinnen und Schüler durchliefen mehrere Spielstationen während des Nachmittages. Die Stationen waren vielfältig und sprachen unterschiedliche Fähigkeiten der Schüler an, sodass sich jeder oder jede mit einbringen konnte. So wurde der Teamgeist innerhalb der Klasse gestärkt.

Auf dem Schulgelände und im Gebäude der Liebfrauenschule befanden sich die unterschiedlichen Stationen. Die Angebote reichten von Fußball, Outdoor-Spielen, Brett- und Kartenspielen bis hin zu einem Quiz, bei dem die Schüler als Team gegeneinander antraten.

Die Klasse 10c betreute die einzelnen Stationen, sorgte ebenfalls für Getränke und backte auch Waffeln im Zentrum.

„Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a waren begeistert. Sie lernten neue Spiele kennen und arbeiteten an ihrer Teamfähigkeit. Die Jugendlichen können die Schülerinnen und Schüler auf eine ganz andere Weise erreichen als wir Erwachsenen. Durch diese Aktion wurde deutlich, dass es sich immer lohnt, Jugendliche dabei zu unterstützen, sich für mehr Menschlichkeit einzusetzen“, bilanzierte Lehrerin Eva-Maria Meyer.

Am 28. Juni (Freitag) findet das humanitäre Projekt im Rahmen der Zertifizierungsfeier in Herne vom Jugendrotkreuz seine Würdigung. Hier stellen alle teilnehmenden Schulen ihre Projekte vor und erhalten ihre Auszeichnungen.

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