Freiwilligendienst
Einsatz in einem Altenheim

Nottuln -

Hoch in den peruanischen Anden wird Lukas Sydow ein Jahr als Freiwilliger in einem Altenheim arbeiten. Das Ziel: Menschen ein selbstständiges Leben in Würde und Eigenverantwortung zu ermöglichen.

Freitag, 14.06.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 14.06.2019, 18:10 Uhr
In den peruanischen Anden liegt die Stadt Cusco auf rund 4000 Metern Höhe. Hier befindet sich der Einsatzort des Nottulner Freiwilligen Lukas Sydow.
In den peruanischen Anden liegt die Stadt Cusco auf rund 4000 Metern Höhe. Hier befindet sich der Einsatzort des Nottulner Freiwilligen Lukas Sydow. Foto: amntena e.V.

Am 2. August (Freitag) geht es los: Dann fliegt der Nottulner Abiturient Lukas Sydow nach Peru. Es ist ein Land mit gegensätzlichen Naturräumen, indigener und kolonialer Vergangenheit sowie großen sozialen Ungleichheiten und Herausforderungen. Dort wird der junge Nottulner für ein Jahr als Freiwilliger in einem Altenheim einer christlichen Stiftung arbeiten. Das Ziel: Menschen ein selbstständiges Leben in Würde und Eigenverantwortung zu ermöglichen.

In dem Altenheim in Cusco leben bis zu 160 ältere Menschen. Viele von ihnen können aufgrund von Armut im Alter nicht mehr in ihrer Familie versorgt werden und finden im Altenheim eine neue Bleibe. Dieses Altenheim möchte Lukas Sydow unterstützen. Daher sammelt er seit einigen Monaten Spenden. Der junge Nottulner zeigt sich begeistert und dankbar über die Spendenbereitschaft von Freunden und Bekannten, lokalen Unternehmen und Handwerksbetrieben.

Gemeinsam mit weiteren Freiwilligen leistet Lukas Sydow einen „weltwärts“-Freiwilligendienst, der durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu 75 Prozent finanziell unterstützt wird. Es ist eine bunt gemischte Gruppe aus allen Ecken Deutschlands, die sich in Bolivien, Peru und Chile engagieren wird: in Kindergärten, Internaten und Berufsschulen, Altenheimen, Frauenhäusern und Einrichtungen für Behinderte sowie Obdachlose. „Und doch verbindet uns ein gemeinsames Anliegen“, erklärt Lukas Sydow. „Wir sind gespannt, die Kultur Lateinamerikas kennenzulernen und von angenehmen Gewohnheiten Abstand nehmen zu können. Vor allem aber geht es neben diesem ‚Lerndienst für uns selbst‘ primär um Entwicklungszusammenarbeit in kleinen Schritten, zu der wir alle einen kleinen Beitrag leisten möchten.“

Ausgewählt, vorbereitet und entsendet wird diese Freiwilligengruppe von „amntena e.V.“. Der ehrenamtliche Verein unterstützt soziale Projekte in verschiedenen Ländern Lateinamerikas, um so langfristige Zukunftsperspektiven zu schaffen. Dazu leistet er konkrete finanzielle Unterstützung und entsendet jährlich Freiwillige im Rahmen des Freiwilligendienstes „weltwärts“.

Lukas Sydow möchte in den Wochen vor seiner Ausreise noch einmal besonders um Unterstützung werben. „Unterstützen Sie mich und bieten Sie ausgegrenzten Menschen in Lateinamerika Zukunftsperspektiven“, so der Nottulner.

Wer gern etwas spenden möchte, kann dies für amntena e.V. unter der Kontonummer IBAN DE90 6669 2300 0033 6495 17 und dem Verwendungszweck „FW Lukas Sydow“ tun, damit der Verein die Spende zuordnen kann.

► Übrigens: In den Gottesdiensten an diesem Wochenende in der St.-Martinus-Kirche in Nottuln wird der Nottulner das Hilfsprojekt vorstellen. Über seine Erlebnisse wird er im Internet berichten: www.hola-suedamerika.de

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