St.-Antoni-/St.-Martini-Bruderschaft
„Es war einfach fantastisch“

Nottuln -

So fulminant das gemeinsame Schützenfest der beiden Nottulner Bruderschaften begonnen hatte, so fröhlich und stimmungsvoll klang es am Montag aus. Die Festbilanz fiel eindeutig positiv aus.

Montag, 17.06.2019, 17:17 Uhr aktualisiert: 18.06.2019, 19:05 Uhr
Applaus bekamen die neuen Majestäten und die Jubelkönige. Das Gruppenbild zeigt (v.l.): Martini-Vorsteher Benedikt Praß, das neue Martini-Königspaar Lars Hünteler und Alexandra Schulze Kalthoff, Bürgermeisterin Manuela Mahnke, das Jubelkönigspaar Waltraud und Uli Hericks, Jubelkönig Hubert Beisenbusch, das neue Antoni-Königspaar Cornelia Hohberg und Wolfgang Beckersjürgen und Antoni-Direktor Michael Sendes.
Applaus bekamen die neuen Majestäten und die Jubelkönige. Das Gruppenbild zeigt (v.l.): Martini-Vorsteher Benedikt Praß, das neue Martini-Königspaar Lars Hünteler und Alexandra Schulze Kalthoff, Bürgermeisterin Manuela Mahnke, das Jubelkönigspaar Waltraud und Uli Hericks, Jubelkönig Hubert Beisenbusch, das neue Antoni-Königspaar Cornelia Hohberg und Wolfgang Beckersjürgen und Antoni-Direktor Michael Sendes. Foto: Dieter Klein

Erst der Gottesdienst mit der speziellen Kollekte für soziale Aufgaben, dann das gemeinsame Frühstück im Festzelt mit Begrüßung aller Majestäten und den Ehrungen verdienter Schützenbrüder eröffnen seit Jahrzehnten den letzten Tag des St.-Antoni-Schützenfestes. Auch am Montag war dies wieder so. Diesmal aber wie geplant gemeinsam mit der St.-Martini-Bruderschaft.

So standen Antoni-Direktor Michael Sendes und Martini-Vorsteher Benedikt Praß Seite an Seite am Mikrofon und begrüßten zahlreiche Gäste, darunter Bürgermeisterin Manuela Mahnke und Pfarrdechant Norbert Caßens , das neue Antoni-Königspaar Wolfgang Beckersjürgen und Cornelia Hohberg, das Martini-Königspaar Lars Hünteler und Alexandra Schulze Kalthoff, die Jubelkönige Hubert und Gerlinde Beisenbusch neben Uli und Waltraud Hericks, das Antoni-Kaiserpaar Heinz-Otto und Maria Mannwald, von den Senioren Johannes und Eva Moormann sowie als Vertreter der Geldinstitute Bettina Kerkhoff (Sparkasse Westmünsterland) und Martin Herding und Martin Aldenhoff (Volksbank Nottuln).

Von der evangelischen Friedens-Kirchengemeinde nahm Pfarrerin Regine Vogtmann mit den Presbytern Karin Förster und Dirk Randhahn teil. Ihnen übergab Michael Sendes die Hälfte der auf 1200 Euro aufgestockten Gottesdienstkollekte. Die andere Hälfte durfte Ingrid Strange vom Verein „Pippi Langstrumpf“ für die Aktion „Jedem Kind ein Mittagessen“ entgegennehmen.

Schützenfest der Bruderschaften St. Antoni und St. Martini

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  • Mit einem Papier-Regen feierten rund 800 Antoni- und Martini-Freunde am Sonntagabend ihre neuen Majestäten, hier im Bild das Martini-Königspaar Lars Hünteler und Alexandra Schulze Kalthoff.

    Foto: Dieter Klein
  • Mit einem wahren Papier-Regen feierten rund 800 Antoni- und Martini-Freunde am Sonntagabend ihre neuen Majestäten, hier im Bild das Antoni-Königspaar Cornelia Hohberg und Wolfgang Beckersjürgen.

    Foto: Dieter Klein
  • Tradition mit Pfeife und Bier für den Dechanten.

    Foto: Dieter Klein
  • Jeweils 600 Euro spendeten die beiden Bruderschaften an den Verein „Pippi Langstrumpf“ und an die ev. Friedens-Kirchengemeinde.

    Foto: Dieter Klein
  • Begeistert wurden die neuen Königspaare und die Jubelmajestäten gefeiert.

    Foto: Dieter Klein
  • Antoni-Direktor Michael Sendes (l.) zeichnete am Festmontag den Journalisten Dieter Klein aus, der seit vielen Jahren für die WN-Lokalredaktion über die beiden Bruderschaften berichtet.

    Foto: Astrid Sendes
  • Am Festmontag herrschte noch einmal eine tolle Stimmung bei allen Gästen.

    Foto: Dieter Klein

Zum fröhlich-streitbarem Wortgeplänkel traten dann nacheinander Bürgermeisterin Manuela Mahnke und Pfarrdechant Norbert Caßens ans Mikrofon, die sich wenig später aber wieder friedlich die traditionelle Langpfeife und den Krug Starkbier teilten – überreicht von den Antoni-Scheffern Markus Oostendorp und Guido Sobottka.

Und als Dechant Norbert Caßens spöttelnd in den Ring stieg und fragte: „Wann lese ich in der WN wohl mal, dass die St.-Antoni-Bruderschaft am Bagno eine Königin zulässt?“, konterte Antoni-Direktor Michael Sendes unter lang anhaltendem Beifall: „Eher fusionieren Schalke und Borussia Dortmund (letztere rangieren bekanntlich im Nottulner Pfarrhaus noch hinter den Teufeln der Hölle), bevor wir hier eine Königin schießen lassen.“ Verriet aber gleichzeitig in Richtung der St.-Martini-Bruderschaft: „Spätestens Ende August setzen wir uns wieder zusammen und planen das nächste gemeinsame Fest. War doch einfach fantastisch so!“

Danach trennten sich die Gäste. Die Männer zogen zum traditionellen Kneipenrundgang aus dem Festzelt aus. Die Damen bevorzugten den sanfteren Sektweg über die Geldinstitute und Firmen. Erst der Abend sah zumindest einige von ihnen wieder bei der gemeinsamen Abschlusspolonaise am Stiftsplatzbrunnen.

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