Freiwillige Feuerwehr verabschiedet Johannes Greve
„Ein Glücksfall für uns alle“

Darup/Nottuln -

Es gab reichlich Beifall, lobende Worte und Präsente als Zeichen der Anerkennung. Die freiwillige Feuerwehr hat ihren langjährigen Leiter Johannes Greve aus dem Amt verabschiedet.

Freitag, 21.06.2019, 19:30 Uhr
Unter den zahlreichen Gästen hieß Johannes Greve (4. v. l.) besonders den (v.l.) früheren Bürgermeister Peter Amadeus Schneider, den stellvertretenden Kreisbrandmeister Günter Reuver, Kreisbrandmeister Christoph Nolte, Bezirksbrandmeister Donald Niehues, Bürgermeisterin Manuela Mahnke, seinen Amtsnachfolger Udo Henke, Pfarrdechant Norbert Caßens und den stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Nottuln, Heinz Mentrup, willkommen.
Unter den zahlreichen Gästen hieß Johannes Greve (4. v. l.) besonders den (v.l.) früheren Bürgermeister Peter Amadeus Schneider, den stellvertretenden Kreisbrandmeister Günter Reuver, Kreisbrandmeister Christoph Nolte, Bezirksbrandmeister Donald Niehues, Bürgermeisterin Manuela Mahnke, seinen Amtsnachfolger Udo Henke, Pfarrdechant Norbert Caßens und den stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Nottuln, Heinz Mentrup, willkommen. Foto: Marita Strothe

„Danke für die geleistete Arbeit!“, sagte am Mittwochabend Bürgermeisterin Manuela Mahnke ganz herzlich zu Johannes Greve . Anfang des Monats hatte der 62-Jährige bereits seine Entlassungsurkunde aus dem Amt des Leiters der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde erhalten (wir berichteten). An diesem Abend wurde Greve am Feuerwehrgerätehaus Darup von Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aller Nottulner Ortsteile, Vertretern der Feuerwehrleitung des Kreises und zahlreichen weiteren Gästen gefeiert. „Du hast Dich in den letzten 34 Jahren in der Feuerwehr Nottuln engagiert und hast davon 14 Jahre Verantwortung übernommen. Verantwortung für die Gemeinde Nottuln, aber auch die Verantwortung für viele Kameradinnen und Kameraden“, erinnerte die Bürgermeisterin und sagte ihm im Namen der Gemeinde und auch ganz persönlich Dank. „Du warst ein Glücksfall für uns alle!“, versicherte sie unter dem Applaus der Gäste. Nicht nur ihm, sondern auch seiner Familie, die schließlich viele Stunden auf ihn verzichten musste, dankte Mahnke und überreichte dafür Greves Ehefrau Birgit einen großen Blumenstrauß.

„Gott zur Ehr kann man auch so machen“, schaute Pfarrdechant Norbert Caßens auf die vielen Jahre zurück. Gemeinsam überreichten Bürgermeisterin und Pfarrdechant als Vertreter der politischen und der kirchlichen Gemeinde dem ausgeschiedenen Leiter der Feuerwehr Präsente, darunter auch ein „Feuerwehrauto für Zuhause“ in Form eines großen Luftballons.

Feuerwehr Nottuln verabschiedet Johannes Greve

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  • Foto: Marita Strothe
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  • Am Himmel drohen Gewitterwolken, doch die Feuerwehr ist allzeit bereit. Das Foto entstand am Rande der Verabschiedung des früheren Wehrleiters Johannes Greve.

    Foto: Sebastian Bury

„Man redet über Dich“, stellte danach Bezirksbrandmeister Donald Niehues schmunzeln fest. „Das war schon eine imposante Zeit“, wusste er, in der Greve die Feuerwehr nicht nur in Nottuln, sondern auch auf Kreisebene mehr als unterstützt habe. Deshalb sei er auch nicht mit leeren Händen gekommen, betonte Niehues und freute sich sehr, Johannes Greve an diesem Tag das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold verleihen zu können. „Die höchste Auszeichnung, die man als freiwilliger Feuerwehrmann bekommen kann“, unterstrich der Bezirksbrandmeister und verlas die dazu gehörende Urkunde.

Anschließend ergriff Kreisbrandmeister Christoph Nolte das Wort. Er schloss sich dem Dank an Greve an und betonte: „Er hat es immer verstanden, mit wenigen Worten alles zu sagen, was wichtig war.“

„Die gesamte Feuerwehr der Gemeinde Nottuln möchte sich bei Dir bedanken“, war dann Greves Amtsnachfolger Udo Henke an der Reihe. Auch er hatte ein Präsent für Johannes Greve und Blumen für dessen Frau Birgit mit dabei. „Aber heute ist ja noch kein Abschied von der Feuerwehr“, freute er sich, dass Greve weiterhin noch als aktiver Feuerwehrmann in Da­rup Dienst tun und sich außerdem in verschiedenen Gremien, wie zum Beispiel beim ABC-Zug des Kreises Coesfeld, engagieren wird.

„Ich war gerne Leiter der Feuerwehr in Nottuln“, versicherte Johannes Greve. „Es waren zehn spannende Jahre.“ Er freute sich, dass so viele Gäste zu seiner Verabschiedungsfeier gekommen waren, und wünschte „allen einen schönen und gemütlichen Abend“. Den genossen dann auch alle und Greve bekam noch einige weitere Aufmerksamkeiten als Dankeschön.

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