SV des Rupert-Neudeck-Gymnasiums
Gute Ideen für die Schule

Nottuln -

Hochzufrieden kehrten die Teilnehmer der Schülervertretungsfahrt von der Wewelsburg zurück. Sie hatten sich intensiv um die Verbesserung des Schullebens bemüht.

Montag, 01.07.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 03.07.2019, 17:16 Uhr
Die Schülerinnen und Schüler, die an der SV-Fahrt des Rupert-Neudeck-Gymnasiums teilnahmen, entwickelten unter anderem auch etliche Ideen für ihre Schule.
Die Schülerinnen und Schüler, die an der SV-Fahrt des Rupert-Neudeck-Gymnasiums teilnahmen, entwickelten unter anderem auch etliche Ideen für ihre Schule. Foto: Rupert-Neudeck-Gymnasium

Mit 30 Klassen- und Stufensprechern war die Schülervertretung des Rupert-Neudeck-Gymnasiums jetzt in Begleitung der beiden SV-Lehrer Cornelia Hilgensloh und Peter Santjer auf der Wewelsburg im Kreis Büren. Durch die vielfältigen Möglichkeiten, die die Jugendherberge dort bot, wurde es nie langweilig, freuen sich die Schüler in einer Pressemitteilung. „Trotz der extremen Hitze können nun alle auf eine gelungene SV-Fahrt zurückblicken.“

Drei Tage lang arbeiteten die Schüler in Workshops an der Verbesserung des Schullebens:

Eine Gruppe beschäftigte sich mit der Entwicklung eines Schüler-Lehrer-Feedbacks. Dabei bekommen die Schüler die Möglichkeit, ihren Lehrern anonym konstruktive Kritik zu geben. Mit Hilfe dieses Feedbacks können die Lehrer ihren Unterricht noch weiter optimieren und für die Schüler ansprechender gestalten.

Eine andere Arbeitsgruppe wurde kreativ und entwickelte ein „Wunschprojekt“, das sie selbstständig umsetzen wird. Hierbei handelt es sich um das Pflanzen eines Blumenbeetes sowie die Anschaffung verschiedener Zimmerpflanzen für die Klassenräume. Diese Ideen müssen zwar zunächst noch abgesprochen werden, stießen jedoch auf großen Zuspruch unter den mitgefahrenen Schülern.

Das dritte Projekt beinhaltete die Erarbeitung eines Rollenspiels, um den neuen Fünftklässlern die Bedeutung und Aufgaben der Schülervertretung anhand der Simulierung einer Schülerratssitzung nahezubringen. Die Neuankömmlinge werden dazu in vier Gruppen eingeteilt, die dann die verschiedenen Jahrgänge darstellen sollen. Dort wählen sie jeweils ihren Klassensprecher und sprechen ab, was ihrem „Jahrgang“ zu den Themen wichtig ist, die in der „Schülerratssitzung“ diskutiert werden. Im Anschluss daran soll eine Diskussion entstehen, anhand derer die Fünfer einen lebhaften Einblick in die Arbeit der Schülervertretung bekommen.

Aufgrund der hohen Temperaturen suchten die Schüler in ihrer Freizeit einen nahe gelegenen Bach auf. Dort kühlten sie sich ab, spielten gemeinsam Spiele und hörten Musik. Auch das Abendprogramm sorgte für gute Unterhaltung, und im Anschluss daran ließen alle die Abende entspannt draußen ausklingen.

„Wir haben echt viel geschafft“, so das Fazit des SV-Teams nach der Rückkehr in Nottuln. „Wir haben eine gute Grundlage für das nächste Schuljahr entwickelt.“

Übrigens: Auch in diesem Jahr fand wieder der Schülerhaushalt statt. Dabei wurden über mehrere Wochen Vorschläge gesammelt und am Ende darüber abgestimmt, für welche Projekte die Schüler die zur Verfügung stehenden 3000 Euro ausgeben möchten.

Unter vielen guten Vorschlägen hob sich einer ganz klar von den anderen ab: Mit 237 Stimmen hat das „Grüne Klassenzimmer“ die Abstimmung gewonnen. Nun wird sich die Schülervertretung daran machen, dass das Projekt auch umgesetzt wird, möglichst so, dass bereits im neuen Schuljahr die Schülerinnen und Schüler davon profitieren können.

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