Rupert-Neudeck-Gymnasium
86 Rucksäcke für Malawi

Nottuln -

Am Nottulner Gymnasium ist die Schulrucksacksammlung für Mary‘s Meals zu einem erfolgreichen Ende geführt worden. Für die Schüler steht schon jetzt fest: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei.

Donnerstag, 11.07.2019, 10:30 Uhr aktualisiert: 16.07.2019, 19:08 Uhr
Franka Dondrup, Chiara Hülsmeyer, Miriam Glanemann, Catharina Schürmann und Lehrerin Ingrid Schürmann freuten sich über Spenden.
Franka Dondrup, Chiara Hülsmeyer, Miriam Glanemann, Catharina Schürmann und Lehrerin Ingrid Schürmann freuten sich über Spenden. Foto: Hugo Schmidt

Schülerinnen und Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums freuen sich über den erfolgreichen Abschluss des Rucksackprojekts der Hilfsorganisation „Mary´s Meals“. Am Montag (8. Juli) und Dienstag (9. Juli) konnten gepackte Rucksäcke und Tornister als Spende für bedürftige Kinder aus Malawi im Gymnasium abgeben werden. Unter der Leitung von Lehrerin Ingrid Schürmann hatten sich etwa zehn Schülerinnen und Schüler aus den 5. bis 8. Klassen für die Umsetzung der Sammelaktion an ihrer Schule eingesetzt.

„Ich bin sehr begeistert über die vielen Einzelspenden, die uns erreicht haben, welche nicht nur von Familien des Gymnasiums kamen, sondern auch von den Grundschulen sowie der Sekundarschule und von Familien aus Havixbeck oder Rorup ausgingen“, freute sich die Nottulner Lehrerin am Dienstag über 86 gespendete Rucksäcke. Die Taschen wurden von den Spendern mit Schulmaterialien wie Schreibhefte, Stifte oder Lineale sowie Kleidung wie beispielsweise Schuhe und T-Shirts ausgestattet. Außerdem wurden auch Hygieneartikel wie Zahnbürsten und Handtücher in die Rucksäcke und Tornister gelegt. Sortiert nach Alter und Geschlecht, wurden sie von der „Mary‘s Meals“-Projektgruppe des Gymnasiums in Säcke gepackt, die nun von der Spedition Giesker-& Laakmann auf die Reise nach Malawi geschickt werden.

Dort ankommen werden sie zwar voraussichtlich erst gegen Ende des Jahres, doch Lehrerin Ingrid Schürmann ist von dem Hilfsprojekt überzeugt. „Es ist die einzige Chance für die Kinder, an diese notwendigen Dinge zu gelangen, da sie über keinerlei finanziellen Mittel verfügen und die Importkosten für die einzelnen Produkte zu hoch sind“, betonte sie.

Daher sind sich ihre Schüler und sie einig: „Wir werden nächstes Schuljahr wieder für Mary‘s Meals sammeln!“

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