Rupert-Neudeck-Gymnasium
Papier in Kunstwerke verwandelt

Nottuln -

Wie man mit Papier Kunst macht – die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe EF machten es vor. Mit sehenswerten Ergebnissen.

Montag, 15.07.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 16.07.2019, 20:10 Uhr
Der Kunstkurs der Jahrgangsstufe EF schloss das Schuljahr mit einem spannenden Kunstprojekt ab. Aus Papier wurde Kunst.
Der Kunstkurs der Jahrgangsstufe EF schloss das Schuljahr mit einem spannenden Kunstprojekt ab. Aus Papier wurde Kunst. Foto: Rupert-Neudeck-Gymnasium

„Papier – vom wertlosen Material zur Kunst“ – Unter diesem Motto stand die Ausstellung des Kunstkurses der Jahrgangsstufe EF (EF = Einführungsphase, erstes Jahr der gymnasialen Oberstufe) am Rupert-Neudeck-Gymnasium. Unter der Leitung von Suzan Parlar haben die 14 Schüler und Schülerinnen Werke hergestellt, bei denen Papier in eine dreidimensionale Form überführt worden ist, berichtet die Schule in einer Pressemitteilung.

Angelehnt an das Zitat des Künstlers Peter Callesen „Papier ist fast nichts wert. … Etwas das so leer ist, fast völlig wertlos, das gibt mir eine große Freiheit. Und die nutze ich, um große Geschichten zu erzählen“, sollten die Kunstwerke der Schüler zeigen, dass auch Papier zu einem kreativen Stoff werden kann. Dies gelang den Schülern durch die Herstellung einer dreidimensionalen Form, die jeder unterschiedlich umgesetzt hatte. So zeigte zum Beispiel Klara Mannwalds fragile Blüte sowohl in ihrer Form als auch in ihrer Farbgebung einen starken Kontrast zu Henry Adorfs geometrischem Würfel. Durch die Darstellung zweier Dimensionen von Finja Abeln wird der Beobachter zudem in eine ferne Welt versetzt.

Rupert-Neudeck-Gymnasium: Papierkunst

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  • "Die farbenfrohe Freiheit" von Jil Elisa Gertz

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  • "Larkspur" von Laura Hinsenhofen

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  • "In einer weit, weit entfernten Galaxis" von Finja Abeln

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  • "Frühlingserwachen" von Klara Johanna Mannwald

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  • "Rivalen" von Maximilian Mertin

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  • "Silence" von Michelle Weiß

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  • "Chemische Formel" von Keanu Hoffleit

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  • "Drillinge" von Simon Jahnke

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  • "Ohne Titel" von Henry Adorf

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  • "Berglichter" von Maja Mühlenkamp

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  • "Ananas" von Lilian Kammel

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  • "Das Gute im Bösen" von Lia Jödicke

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  • "Feurige Blumen" von Helene Bonacker

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  • "Der Feuerfisch" von Antonia Entrup

    Foto: Rupert-Neudeck-Gymnasium

Um die insgesamt 14 Werke herzustellen, haben die jungen Künstler zu Beginn ihre Strukturen in eine Linoleumplatte geschnitzt. Anschließend wurden diese in unterschiedlicher Farbe auf Papier gedruckt und dann durch individuelle Verfahren in eine Form gebracht. Die Schüler mussten sich hierbei verschiedenen Herausforderungen stellen, wie zum Beispiel die vorausschauende Überlegung, wie sich die Struktur in ein Objekt verwandeln lassen könnte, und auch die besondere Geschicklichkeit dabei, das Papier durch feine Schnitte zu bearbeiten. Bei dem Gestaltungsprozess der Kunstwerke waren die Schüler völlig frei. Die Hauptsache war, dass aus dem Papier eine dreidimensionale Form geschaffen wird. So kommt es, dass die Werke teils weiche Farbverläufe vorweisen, andere hingegen starke Kontraste betonen.

Eines haben alle Kunstwerke jedoch gemeinsam: Sie beweisen, dass Papier kein langweiliger zweidimensionaler Alltagsgegenstand ist, sondern viel Potenzial für individuelle und kreative Gestaltungen bietet. Auch Schülerin Helene Bonacker findet: „Erst durch dieses Projekt ist mir bewusst geworden, dass Papier weitaus mehr als ein einfaches Schreibmaterial ist.“

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