Ferienlager Kirchengemeinde St. Martin
Mit „Grolloo Cruises“ auf Weltreise

Schapdetten -

Von Schapdetten in die Niederlande, weiter nach England, Afrika, in die Karibik und schließlich nach China – und das alles in einer Woche? Im Ferienlager der Schapdettener Kinder war das möglich.

Dienstag, 23.07.2019, 13:00 Uhr aktualisiert: 23.07.2019, 18:42 Uhr
Eine „Kreuzfahrt“ der ganz besonderen Art erlebten diesmal die Jungen und Mädchen im Schapdettener Ferienlager der Kirchengemeinde St. Martin.
Eine „Kreuzfahrt“ der ganz besonderen Art erlebten diesmal die Jungen und Mädchen im Schapdettener Ferienlager der Kirchengemeinde St. Martin. Foto: Pfarrgemeinde St. Martin

Waren die Kinder der Pfarrgemeinde St. Martin im vergangenen Jahr noch mit dem „Hogwarts-Express“ auf den Spuren des berühmten Harry Potter unterwegs, so durften sich die 49 Jungen und Mädchen aus Nottuln, Havixbeck, Senden und Schapdetten in diesem Jahr auf eine zwar imaginäre, gleichwohl tolle Schiffsreise freuen. Start der einwöchigen Reise war im niederländischen Grolloo, wohin die Kinder von Schapdetten aus mit dem Bus fuhren. Dort angekommen, wurden zunächst die Kabinen bezogen, ehe sich die Küchencrew um die erste Mahlzeit kümmerte: Es gab Reibeplätzchen.

Nach der ersten Nacht stand ein Holland-Tag auf dem Programm, bei dem die Kinder typische Speisen und Gegenstände der Niederländer spielerisch kennenlernten. Eine gute Nase mussten sie zum Beispiel beim Käsespiel haben, galt es doch acht verschiedene Sorten zu erkennen, berichtet das Betreuerteam in seiner Pressemitteilung. Mit Holzschuhen mussten die Kinder auch einen Parcours ablaufen, ein kreatives Gedicht mit den Wörtern Tulpe, Holland, Windmühle und Fahrrad verfassen und Fragen über Land, Kultur und Leute beantworten. Abends im Ferienlager-Casino konnten sie unter anderem beim Black Jack oder Roulette ihr Glück versuchen.

Tag drei startete mit einer Rallye zu einem schönen Badesee, abends wurde gegrillt. Dann endlich war der große Tag gekommen. Die kleinen Passagiere wurden von den Crewmitgliedern mit dem Lied „Wir lagen vor Madagaskar“ geweckt und erhielten ihren liebevoll gestalteten Bordausweis. Bevor das Kommando „Leinen los“ gegeben wurde, mussten sich die Kinder einer Seenotrettungsübung unterziehen. „Wäre man jetzt untergegangen, wäre Holland in Not gewesen“, berichtet das Betreuerteam mit einem Schmunzeln. Schließlich stach das Ferienlagerschiff unter den Klängen von „Sail Away“ Richtung England in See. An Bord wartete ein typisch englisches Frühstück mit Würstchen, Rührei und Speck auf die hungrigen Kreuzfahrer. Sogar die Queen stattete den Kindern einen kurzen Besuch ab.

Die weitere Route führte die begeisterten Kinder nach Afrika, wo sie in verschiedenen Gruppen viel über den Rythm of Africa, den Spirit of Africa und die Pearls of Africa erfuhren. Nächster Stopp war China. In Chinatown gab es passend dazu am Mittag Mi-Nudeln mit Gemüse und Hähnchen süß-sauer. Nach einem schmackhaften Bananen-Smoothie machte sich die „MS Grolloo“ auf ihre Reise in die Karibik. Doch statt Sonne, Strand und Meer wurde das Schiff von Piraten gekapert. Um das Versteck des entführten Kapitäns zu finden, mussten die Kinder verschiedene Prüfungen bestehen. Gott sei Dank konnten sie ihn dann aus den Klauen der Piraten befreien. Das war ganz schön spannend. Mit einem Captains Dinner, gezaubert von der Küchencrew, bedankte sich der erste Mann an Bord bei seinen kleinen Helfern. Eine große Eisbombe mit Wunderkerzen durfte dabei nicht fehlen.

Doch die Reise war damit noch längst nicht beendet. Eine Stadtrallye in Emmen, ein Lagerfeuer mit anschließender Nachtwanderung und eine Fahrt in einen Erlebnispark rundeten das tolle Programm ab.

Besuch gab es übrigens nicht nur von der Queen, auch Pfarrdechant Norbert Caßens kam für einen Tag nach Grolloo. Er nahm sich viel Zeit für die kleinen Gäste, die ihn herzlich aufnahmen. „Nach einer Woche war die Kreuzfahrt leider schon wieder zu Ende und es hieß Abschied nehmen“, berichtet das Betreuerteam. Nun sind alle schon gespannt darauf, wohin die Reise im nächsten Jahr in den Sommerferien gehen wird.

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