Freiwillige Feuerwehr
Hydraulische Rettungsgeräte wieder auf Stand der Technik

Nottuln -

Diese Rettungsgeräte werden gerade bei Verkehrsunfällen häufig gebraucht: Schere, Spreizer, Hydraulikstempel. Die Feuerwehr hat drei neue Gerätesätze dieser Art bekommen.

Montag, 02.09.2019, 20:36 Uhr
Fleißig trainiert die Feuerwehr mit den neuen Rettungsgeräten. Das Öffnen von Fahrzeugen geht nun viel leichter.
Fleißig trainiert die Feuerwehr mit den neuen Rettungsgeräten. Das Öffnen von Fahrzeugen geht nun viel leichter. Foto: Feuerwehr

Auf dem Gelände der Autoverwertung Nottuln GmbH (Voskuhl) geht es richtig knackig zur Sache. Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde trainieren dort mit neuen Geräten das Aufschneiden und Öffnen von verunfallten Fahrzeugen. Gleich drei komplette Rettungsgerätesätze, jeweils bestehend aus Rettungsschere, Spreizer und Hydraulikstempel plus dazugehöriger Antriebseinheit, habe die Gemeinde Nottuln für die Feuerwehr angeschafft, berichtet Oberbrandmeister Stephan Gorke, der beim Löschzug Nottuln für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Die Anschaffung sei notwendig gewesen, weil die vorhandenen Geräte an ihre Leistungsgrenze gelangt seien. Gorke: „Unseren hydraulischen Rettungsgeräte sind in die Jahre gekommen. Um eine zuverlässige technische Rettung im Gemeindegebiet sicherzustellen, mussten drei neue Gerätesätze angeschafft werden. Durch mehr Komfort und Sicherheit in den Pkw der neuen Generation werden auch die Karosserieteile von Fahrzeugen immer stärker. Das stellt uns als Feuerwehr und unsere Technik vor neue Herausforderungen wenn es darum geht, Personen schnell und sicher aus Unfallfahrzeugen zu befreien.“

Die drei neuen Rettungssätze werden auf die Löschzüge Appelhülsen, Darup und Nottuln verteilt. Alle drei Rettungssätze (zwei benzinbetrieben, einer strombetrieben) sind vom selben Hersteller. Deshalb sind alle Teile miteinander kompatibel. So können zum Beispiel Hydraulikschläuche miteinander gekoppelt und verlängert werden, was den Aktionsradius bei besonderen Einsatzsituationen deutlich vergrößert.

„Zurzeit befassen wir uns noch mit der Einarbeitung und Schulung der Kameraden und -innen auf die neue Technik. Die Firma Autoverwertung Nottuln (Voskuhl) unterstützt uns, indem sie uns jederzeit Zugang zum Betriebsplatz gewährt und uns Übungsobjekte zur Verfügung stellt“, dankt die Feuerwehr dem heimischen Unternehmen für die Unterstützung.

Voraussichtlich in wenigen Tagen werden die neuen Gerätschaften in die Ausrüstung der dafür vorgesehenen Einsatzfahrzeuge integriert sein und stehen dann im Einsatzfall auch zur Verfügung.

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