St.-Martini-Bruderschaft
„Mit ganzem Herzen dabei“

Nottuln -

Sie ist ein ganz besonderes Stück: die Marschfahne der Nottulner St.-Martini-Bruderschaft. Sie ist ein wenig in die Jahre gekommen und unterzieht sich deshalb einer Auffrischungskur.

Donnerstag, 05.09.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 05.09.2019, 19:36 Uhr
Benedikt Praß (l.) und Jan-Wilm Frerick brachten die Marschfahne der St.-Martini-Bruderschaft zur Restauration nach Bayern.
Benedikt Praß (l.) und Jan-Wilm Frerick brachten die Marschfahne der St.-Martini-Bruderschaft zur Restauration nach Bayern. Foto: St.-Martini-Bruderschaft

Der Vorstand und die Offiziere der St.-Martini-Bruderschaft trafen sich nun in der Ratsschänke Böcker-Menke zu ihrer Abrechnungsversammlung des ersten gemeinsamen Schützenfestes mit der St.-Antoni-Bruderschaft. Vorsteher Benedikt Praß begrüßte die Anwesenden. Leider konnten der neue König Lars Hünteler und der alte König Frederik Kötter und Ehrendirektor Markus Schürmann nicht teilnehmen,.

Kassierer Lennart Hubert legte die Zahlen vom Schützenfest vor. „Unter dem Strich hat sich dieses Schützenfest sehr gelohnt. Das Zelt war an beiden Tagen sehr gut gefüllt und die Stimmung unter den Gästen war gut. Beide Bruderschaften waren mit ganzem Herzen dabei und zogen im Großen und Ganzen ein positives Resümee“, so sein Bericht.

Weiter wurde der bevorstehende Martinimarkt geplant. Es sind Arbeitsgruppen für das traditionelle Martinsspiel und für die Martinimarkt-Party, die am 9. November (Samstag) im Gasthaus Denter stattfinden wird, gebildet worden.

Vorsteher Benedikt Praß und Oberst Jan-Wilm Frerick haben sich in der letzten Woche auf den Weg nach Regensburg gemacht, um die Marschfahne der Bruderschaft zum Restaurieren in das Unternehmen „Fahnen Kössinger“ zu bringen. „Die Fahne ist in die Jahre gekommen und verzeichnet auch einige Gebrauchsspuren“, erläutert die Bruderschaft. Die Inhaberin des Unternehmens, Gabi Gallrapp, sei sehr fasziniert von der Fahne gewesen. Es handele sich bei diesem Exemplar um ein „Schmuckstück“. Eine Fahne in dieser Ausarbeitung habe sie noch nie gesehen.

Die Bearbeitung der Marschfahne wird mehrere Monate dauern. „Ein großes Dankeschön geht an die Nottulner Unternehmen, die durch Spenden die Restaurierung möglich machen“, betont Benedikt Praß.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6903242?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F164%2F
Experten-Tipps: Hier findet man essbare Pilze
Heinrich Terlutter vor einer Gruppe von „Fuchsigen Rötelritterlingen“. Sie sind essbar – und schmecken, sagt der Pilz-Experte.
Nachrichten-Ticker