Vandalismus
Security statt Videoüberwachung

Nottuln -

Die Vandalismusvorfälle an der St.-Martinus-Grundschule haben die Diskussion über eine Videoüberwachung neu entfacht. Die Gemeindeverwaltung hat sich aber gegen diesen Weg entschieden.

Mittwoch, 11.09.2019, 18:48 Uhr
In Greven wird mit solchen Schildern auf die Videoüberwachung eines Schulgeländes hingewiesen.
In Greven wird mit solchen Schildern auf die Videoüberwachung eines Schulgeländes hingewiesen. Foto: Gunnar A. Pier

Die jüngsten Vandalismusvorfälle an der St.-Martinus-Grundschule (wir berichteten) haben in der Verwaltung noch einmal zu einer Diskussion über eine mögliche Videoüberwachung öffentlicher Gebäude und Plätze geführt. Rechtsrat Stefan Kohaus informierte im Fachausschuss, dass die Verwaltung sich aus rechtlichen Gründen und aufgrund der schwierigen technischen Umsetzung an einzelnen Schulen gegen eine Videoüberwachung entschieden habe. Stattdessen wolle man nun zur Erprobung für einen gewissen Zeitraum einen privaten Sicherheitsdienst einsetzen, der abends an den bekannten Brennpunkten patrouilliert. Gleichzeitig hat die Verwaltung ein Beratungsgespräch mit dem Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizei Coesfeld vereinbart, um sich über Präventionsmöglichkeiten zu informieren. In einigen anderen Städten und Gemeinden im Münsterland wird die rechtliche Situation offenbar nicht so problematisch gesehen. Videoüberwachung von Schulplätzen, so erfuhr die Redaktion, gibt es unter anderem in Steinfurt, Lüdinghausen, Westerkappeln, Greven und Münster-Hiltrup.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6919693?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F164%2F
Klassenausflug zum Klimastreik ist nur die Ausnahme
Besonders die Schülerinnen und Schüler kamen am Freitag mit zahlreichen kreativen, selbst gemalten Transparenten zum Klimastreik auf den Prinzipalmarkt.
Nachrichten-Ticker