Klimaschutzwoche
„Lassen Sie uns handeln“

Nottuln -

Zwei unterschiedliche Themen, ein gemeinsames Ziel: das Klima schützen. Die Fraktion von UBG und ÖLiN laden die Bürger zu einer Diskussionsveranstaltung ein.

Samstag, 14.09.2019, 13:00 Uhr
Grünes Licht für Radfahrer. UBG und ÖLiN möchten Verbesserungen für den Fahrradverkehr in der Gemeinde Nottuln.
Grünes Licht für Radfahrer. UBG und ÖLiN möchten Verbesserungen für den Fahrradverkehr in der Gemeinde Nottuln. Foto: dpa

Zu einer Diskussionsveranstaltung mit den Themen „Energiespeicher“ und „Radfahren“ laden die Ratsfraktionen von ÖLiN (Ökologische Liste Nottuln) und UBG (Unabhängige Bürgergemeinschaft) alle Interessierten am Donnerstag 19. September) in die Alte Amtmannei ein. In dieser Veranstaltung, die um 18 Uhr beginnt und Bestandteil des Programms der Klimaschutzwoche im Kreis Coesfeld ist, soll „gemeinsam ausgelotet werden, was in Nottuln möglich ist und wo es Handlungsbedarf gibt“, betonen die beiden Fraktionen in einer Pressemitteilung.

Im ersten Teil wird die Fragestellung „Wie kann der Ausbau des Fahrradfahrens in Nottuln vorangebracht werden?“ behandelt. Der motorisierte Individualverkehr (MIV) sei mit ca. 25 Prozent einer der Hauptverursacher der CO-Emissionen. „Der Umstieg auf das Fahrrad ist also ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, betonen UBG und ÖLiN. Nach einem kurzen Abriss der Geschichte der Mobilität in Deutschland sowie der „Zerstörung der drei großen Mythen der Mobilität“ sollen die neusten Trends im Fahrradsektor aufgezeigt werden. Unter anderem werden aktuelle Entwicklungen im Bereich der Lasten- und Spezialfahrräder vorgestellt. Darüber hinaus möchten die beiden Fraktionen mit dem Publikum Ideen sammeln, wie der Radverkehr in Nottuln konkret verbessert werden kann.

Im zweiten Teil des Abends geht es um die Frage, ob im Gemeindegebiet Speichertechnologien für Energie stärker eingesetzt werden können, um die Klimawende nachhaltig zu fördern. Welche Technologie kommt für die Gemeinde infrage? Können Förderungen bzw. Fördergelder genutzt werden? Können Privatinvestoren gewonnen werden? Kann zumindest eine Pilotanlage realisiert werden? Diese und andere Fragen sollen diskutiert werden.

„Leider ist die Energiepolitik des Bundes und des Landes zeitlich fehlgeleitet“, betonen UBG und ÖLiN. Um eine CO-Ausstoßreduktion zu erreichen, sei ein bloßer Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen allein nicht zielführend. „Wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint, wird trotzdem Strom benötigt. Diesem systemischen Problem wird aktuell mit dem Parallelbetrieb von Gas- und Kohlekraftwerken begegnet“, beklagen die beiden Fraktionen. Andererseits werde oft weniger Strom benötigt, als durch Windkraft- und Solaranlagen zur Verfügung steht. Genau hier könnten Speichertechnologien einen wertvollen Beitrag leisten.

„Mit der Errichtung des erfolgreichen Solarparks in Appelhülsen war unsere Gemeinde einmal Vorreiter in NRW. Wieso sollten wir nicht auch in den Bereichen des Radfahrens und der Speichertechnologie wieder Wegweiser werden?“, fragen sich ÖLiN und UBG. Beide Fraktionen freuen sich auf eine spannende Diskussion mit den Bürgern.

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