Nottulner bei „Fridays for Future“
„Seid penetrant“

Nottuln -

Rund 1500 Menschen haben nach Veranstalterangaben an der „Fridays for Future“-Demonstration in Dülmen teilgenommen. Auf der Abschlusskundgebung sprach der Nottulner Richard Mannwald.

Freitag, 20.09.2019, 14:20 Uhr aktualisiert: 20.09.2019, 19:32 Uhr
Richard Mannwald (l.) aus Nottuln zog bei der Abschlusskundgebung die Zuhörer in seinen Bann. „Seid penetrant und lasst nicht zu, dass Leute sich aus reiner Bequemlichkeit nicht mit so einem wichtigen Thema wie der Klimakrise beschäftigten wollen“, sagte er unter dem Beifall der Zuhörer.
Richard Mannwald (l.) aus Nottuln zog bei der Abschlusskundgebung die Zuhörer in seinen Bann. „Seid penetrant und lasst nicht zu, dass Leute sich aus reiner Bequemlichkeit nicht mit so einem wichtigen Thema wie der Klimakrise beschäftigten wollen“, sagte er unter dem Beifall der Zuhörer. Foto: Robert Hülsbusch

Rund 50 Teilnehmer aus Nottuln marschierten am Freitagvormittag bei der Demonstration „ Fridays for Future “ in Dülmen mit: Schülerinnen und Schüler vom Rupert-Neudeck-Gymnasium (RNG), Fahrradfahrer des ADFC , Mitglieder der Friedensinitiative und weitere Bürgerinnen und Bürger.

Nach Auskunft der Veranstalter zogen 1500 Menschen durch Dülmen, die überwiegende Zahl Schülerinnen und Schüler. Auf der Abschlusskundgebung zog Richard Mannwald, der unterem anderem Schülersprecher am Rupert-Neudeck-Gymnasium und einer der Initiatoren der „Fridays for Future“-Gruppe Nottuln ist, die Klimademonstranten in seinen Bann: „Ich sage es euch: Man wird euch zuhören! Seid penetrant und lasst nicht zu, dass Leute sich aus reiner Bequemlichkeit nicht mit so einem wichtigen Thema wie der Klimakrise beschäftigten wollen!“

Mannwald erinnerte an Greta Thunberg, die noch vor einem Jahr ganz allein mit ihrem Schild vor dem schwedischen Parlament stand. Mannwald: „Aus einer einzelnen Person ist eine Bewegung geworden, die heute mit schätzungsweise 20 Millionen Menschen auf die Straße geht und für eine angemessene Klimapolitik demonstriert. Sie ist die größte Hoffnung aller, die für eine lebenswerte Zukunft auf einem lebenswerten Planeten kämpfen! Niemand ist zu klein dafür!“

Der ADFC Nottuln fuhr mit zehn Teilnehmern per Rad nach Dülmen. Günter Dieker, einer der Organisatoren der Fahrt, betont: „Wir müssen es einfach in kurzer Zeit schaffen, unsere CO-Emissionen zu reduzieren. Es reicht dabei nicht, dass der Einzelne sein Verhalten hinterfragt und hoffentlich auch ändert, große politische Rahmenbedingungen mit Auswirkungen auf Verkehr, Energieverbrauch und Landwirtschaft müssen geändert werden. Dazu braucht es mutige politische Entscheidungen in Berlin und Brüssel. Letztlich wird dies auch unserer Industrie und damit den Arbeitnehmern helfen, wenn wir beispielsweise eine richtige Verkehrswende hinbekommen. Das bedeutet nicht nur Elektrifizierung des Verkehrs, sondern intelligente vernetzte Verkehrssysteme.“

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