Bürgerstiftung Nottuln
Ideen für einen lebendigen Park

Nottuln -

Der Rhodepark ist vielen Vereinen und Gruppen in Nottuln nicht egal. Ideen für Veranstaltungen im Park gibt es viele. Die Bürgerstiftung plant für 2020 die Herausgabe eines Veranstaltungskalenders.

Donnerstag, 26.09.2019, 20:00 Uhr
Die Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerstiftung Nottuln und verschiedener heimischer Vereine trafen sich zur Ideenschmiede für die Bespielung des Rhodeparks.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerstiftung Nottuln und verschiedener heimischer Vereine trafen sich zur Ideenschmiede für die Bespielung des Rhodeparks. Foto: Bürgerstiftung Nottuln

Den Rhodepark aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken, ihn zu einem Treffpunkt für die Bevölkerung zu machen, das ist das erklärte Ziel der Bürgerstiftung Nottuln und weiterer engagierter Vereine und Bürger. Einige Aktionen und Veranstaltungen sind dazu bekanntlich bereits gelaufen. Um über die weitere mögliche Bespielung des Parks nachzudenken, trafen sich in dieser Woche auf Einladung der Bürgerstiftung Vertreter verschiedener Nottulner Vereine in der Alten Amtmannei.

Im Ergebnis gab es etliche Ideen, was in Zukunft im Park passieren kann: So schlug der Historische Verein vor, einen Vortrag und/oder eine Führung zur Familie Rhode zu organisieren. Besonders spannend wäre, Zeitzeugen dazu einzuladen.

Der Förderverein des Rupert-Neudeck-Gymnasiums kann sich eine von Schülern bestrittene Kunstausstellung vorstellen, genauso wie Stellwände zum Leben Rupert Neudecks, des Namenspatrons des Gymnasiums.

„Glaskunst verbindet“ – unter diesem Stichwort schlug der Lokale Teilhabekreis eine Aktion vor, bei der Ulli Messing mit behinderten Menschen gemeinsam Glasblumen fertigt und diese im Park aufstellt. Der personelle Einsatz und die Mithilfe bei Projekten, so der Teilhabekreis, sei auf Anfrage immer möglich.

Aktionen in der Natur mit Kindern, zum Beispiel den Bau von Insektenhotels, schlugen die Nottulner Pfadfinder als ihren Beitrag zur Belebung des Parks vor. Die Schaffung eines Ortes des Gedenkens, auch für Nicht- oder Andersgläubige, könnte sich die Hospizbewegung vorstellen.

Der Männergesangverein Nottuln steuerte die Idee bei, ein Promenadenkonzert zu veranstalten. Die Evangelische Friedens-Kirchengemeinde schlug einen ökumenischen Gottesdienst vor, auch ein meditativer christlicher Dorfspaziergang mit Einschluss des Parkes sei eine Möglichkeit.

Der Heimatverein Nottuln kann sich vorstellen, das Lambertussingen in den Park zu verlegen, auch ein Barockkonzert könnte man dort organisieren, regte der Verein an. Die Plattdeutsche Laienspielschar brachte die Idee einer Plattdeutschen Maiandacht im Park vor, kann sich aber auch vorstellen, das Format „Nottuln macht Theater“ wiederzubeleben mit Stücken in plattdeutscher Sprache und Kinder-Sketchen. Der Verein Kunst und Kultur hat den Park bereits erfolgreich für seine Veranstaltungen genutzt. So fand in den Sommerferien das Qi Gong statt und wurde im Juli und im August Open-Air-Kino im Park geboten.

Allen Teilnehmenden wurde versichert, dass sich die Bürgerstiftung verstärkt um die Installation eines Stromanschlusses für die Bespielung des Parks einsetzen wird. Die noch informellen Veranstaltungsvorschläge sollen bis zum 31. Dezember konkretisiert bei der Bürgerstiftung vorgelegt werden, sodass diese für das erste Halbjahr 2020 einen Veranstaltungskalender erstellen kann. Auch Vereine, die am Treffen nicht teilgenommen haben, können sich mit Veranstaltungsvorschlägen an die Nottulner Bürgerstiftung wenden.

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