Rupert-Neudeck-Gymnasium
Durchstarten für einen guten Zweck

Nottuln -

Premiere beim Sponsorenlauf des Rupert-Neudeck-Gymnasiums: Die Schülerinnen und Schüler bekommen Unterstützung aus Tönisvorst.

Dienstag, 01.10.2019, 22:00 Uhr
Auch in diesem Jahr werden die Schülerinnen und Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums wieder alles geben, um so viele Runden wie möglich zu schaffen.
Auch in diesem Jahr werden die Schülerinnen und Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums wieder alles geben, um so viele Runden wie möglich zu schaffen. Foto: Rupert-Neudeck-Gymnasium

Die Schüler des Rupert-Neudeck-Gymnasiums sind jetzt schon voller Vorfreude: Der Sponsorenlauf steht wieder vor der Tür. Am 11. Oktober (Freitag) können die Schüler ab 8.45 Uhr wieder ihre Runden laufen und dadurch Spenden sammeln, um Menschen in Not zu helfen. Als Belohnung bekommt die Klasse mit den durchschnittlich meisten Runden einen zusätzlichen Wandertag geschenkt.

Unterstützt wird das Rupert-Neudeck-Gymnasium in diesem Jahr erstmals von 20 Schülern und Schülerinnen der Rupert-Neudeck-Gesamtschule aus Tönisvorst. Der Kontakt war bei der Feier zum 40-jährigen Bestehen des Vereins „ Cap Anamur “ in Köln entstanden. Gemeinsam haben sich beide Schulen zum Ziel gemacht, die Projekte von Rupert Neudeck zu unterstützen. Im kommenden Jahr wird es einen Gegenbesuch von RNGlern aus Nottuln in Tönisvorst geben.

Das erlaufene Geld wird zu je einem Drittel an Projekte von Joao Pessoa, Grünhelme e.V. und Cap Anamur deutsche Notärzte e.V. gehen. Mit dem gesammelten Geld wollen die Grünhelme eine Grundschule im gebeutelten Sierra Leone erweitern, die bisher für insgesamt 400 Kinder nur zwei Klassenräume hat. Neben sechs neuen Klassenräumen werden die Grünhelme auch Schlafräume für die Lehrer errichten, da diese häufig aus entfernten Dörfern kommen.

Cap Anamur hat es sich zum Ziel gemacht, weltweit humanitäre Hilfe zu leisten, wobei sich der Verein insbesondere auf Bildungsprojekte und medizinische Versorgung fokussiert. Dabei ist beiden Organisationen wichtig, die Projekte schnell an lokale Mitarbeiter übertragen zu können, sodass diese sich selbst helfen können.

Momentan arbeitet Cap Anamur daran, in zwei Dörfern in Nepal, wo der Verein bereits jeweils eine Schule eröffnet hat, ein komplexes Wasserleitsystem zu bauen. Mit diesem sollen dann nicht nur die Schulen, sondern soll auch das gesamte Dorf mit Trinkwasser versorgt werden.

Bis zum Start des Sponsorenlaufs gehen die Schüler aber erst einmal fleißig durchs Dorf, um Sponsoren zu sammeln. Über Unterstützung würden sich die jungen Läufer sehr freuen.

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