Freundeskreis „Bertels Beer Pong“
Erste „Müllolympbierade“

Nottuln -

Kann man Spaß haben und dabei auch noch etwas Gutes tun? Na klar. Der Freundeskreis „Bertels Beer Pong“ hat eine gemeinsame Tour unternommen und dabei gleich auch noch Müll gesammelt.

Mittwoch, 02.10.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 02.10.2019, 21:30 Uhr
Die Mitglieder von „Bertels Beer Pong“ führten eine Müllsammelaktion durch.
Die Mitglieder von „Bertels Beer Pong“ führten eine Müllsammelaktion durch. Foto: Alina Bertels

Sie sind eine harmonische Gruppe junger Leute von 18 bis 30 Jahren, die gemeinsam viel Spaß haben. Das ist nicht nur erkennbar am Gruppennamen „ Bertels Beer Pong“, mit dem der Freundeskreis auf das bekannte (Theken-)Tischspiel anspielt. Am Samstag traf sich die Gruppe zu ihrer ersten „Müllolympbierade“. Mit dabei natürlich auch das Stofftier-Maskottchen „Taube Nuss“ (Instagram-Account #taube.nuss).

Hinter dem Begriff „Müllolympbierade“ verbirgt sich ein geselliger Ausflug mit einem guten Zweck. 13 Männer und Frauen von „Bertels Beer Pong“, bestens ausgestattet mit Regenkleidung, Bollerwagen mit Getränken, Speisen und Musik, Müllzangen, Handschuhen, Müllsäcken und zwei Schubkarren, unternahmen eine Müllsammelaktion entlang der Appelhülsener Straße. „Wir haben am Lidl begonnen und sind dann über den Fuß- und Radweg bis zum Gewerbegebiet Beisenbusch gelaufen“, berichtet Alina Bertels aus Stevern.

Und die Gruppe entdeckte viel Müll links und rechts vom Weg. Fünf große Müllsäcke wurden voll. Besondere Funde waren unter anderem eine Schreibtischstuhl-Sitzfläche und ein Paar Schuhe. „Dafür, dass es eine relativ kurze Strecke von vier Kilometern war, haben wir doch sehr viel Müll aufgesammelt. Das hätte ich so nicht erwartet, da für mich Nottuln ein sauberes Pflaster ist“, lautete ein Kommentar aus der Gruppe.

Gefreut hat sich der Freundeskreis über die Unterstützung des McDonalds-Restaurants. „Wir durften die Müllsäcke in deren Abfallcontainern entsorgen“, berichtet Alina Bertels. Und ebenfalls gefreut hat sich die Gruppe darüber, dass viele Verkehrsteilnehmer die fleißigen Müllsammler mit einem „motivierenden Hupen“ und „Daumen hoch“-Zeichen grüßten.

„Schön, dass man auch etwas Gutes tun kann mit wenig Aufwand und jeder Menge Spaß. Besonders die positiven Reaktionen der Auto- und Fahrradfahrer haben uns sehr gefreut“, zieht Alina Bertels ein positives Resümee. Weitere Aktionen der Gruppe „Bertels Beer Pong“, die sich übrigens ins Vereinsregister beim Amtsgericht eintragen lassen will, sind nicht ausgeschlossen.

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