Pastorskamp Appelhülsen
Bäume und Blumen

Appelhülsen -

Das von Rat und Verwaltung favorisierte Grünkonzept für den Pastorskamp in Appelhülsen wird auch von den Anwohnern akzeptiert. Einzelne kleinere Wünsche und Anregungen von den Anwohnern sollen in die Planung eingearbeitet werden.

Mittwoch, 09.10.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 09.10.2019, 19:28 Uhr
Die Baumstümpfe im Pastorskamp sollen im nächsten Jahr entfernt werden. In einer Anliegerversammlung stieß das neue Gestaltungskonzept auf Zustimmung.
Die Baumstümpfe im Pastorskamp sollen im nächsten Jahr entfernt werden. In einer Anliegerversammlung stieß das neue Gestaltungskonzept auf Zustimmung. Foto: Ludger Warnke

Die Anlieger des Pastorskamp in Appelhülsen haben das von Rat und Verwaltung vorgeschlagene Konzept zur Neugestaltung des Straßengrüns zustimmend zur Kenntnis genommen. An die Stelle der einstigen rund 115 Hainbuchen, die bekanntlich wegen des Sturms Friederike gefällt werden mussten und von denen heute nur noch die Stümpfe übrig sind, werden 16 neue Bäume in kleinen Gruppen angepflanzt. Außerdem erhält die Straße Blumenstreifen.

In der harmonischen Anwohnerversammlung, die am späten Dienstagnachmittag im Bürgerzentrum Schulze Frenking stattfand, gab es eine Fülle von informativen Fragen, auch einige Wünsche zu spezifischen Grundstückssituationen, aber keine grundsätzliche Kritik an dem Konzept.

Verwaltung und Planungsbüro wollen die vorgebrachten Anregungen nun in das Konzept einbauen, sodass Fachausschuss und Gemeinderat möglichst noch in diesem Quartal die abschließende Entscheidung treffen können. Anlieger, die noch Fragen oder Anregungen haben, werden gebeten, diese bis spätestens Freitag (11. Oktober) der Gemeinde per Mail mitzuteilen (info@nottuln.de). Im günstigen Fall könnte dann im Frühjahr 2020 die Maßnahme umgesetzt werden.

An den ausgehängten Plänen konnten die Bürger mit den Fachleuten grundstücksspezifische Fragen klären.

An den ausgehängten Plänen konnten die Bürger mit den Fachleuten grundstücksspezifische Fragen klären. Foto: Ludger Warnke

Mit Friederike Marwede und Reiner Leuchter vom Landschaftsarchitekturbüro Danielzik Leuchter + Partner (Duisburg) und mit Fachbereichsleiter Jonas Sonntag, dem Technischen Betriebsleiter Daniel Krüger und dem Technischen Leiter Grünflächen Michael Kneuer – alle von der Gemeinde – standen den Bürgern gleich fünf Experten für Informationen zur Verfügung. Und direkt nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Manuela Mahnke ging es los. Landschaftsarchitektin Friederike Marwede stellte die Grundzüge der Planung vor. Aufgrund der Vorgaben (Rücksichtnahme auf die vielen Versorgungsleitungen, kein Aufreißen der Fahrbahn und heutige Anforderungen an Baumstandorte) reduziert sich die Zahl der für Bäume geeigneten Stellen deutlich. Letztlich sieht das Konzept 16 Baum-Neuanpflanzungen vor. Die Baumstandorte in den Stichstraßen und auf der östlichen Gehwegseite entfallen. Die Pflanzstreifen bleiben erhalten und sollen mit einer Blumensaatmischung eingesät werden.

Die Baumstandorte auf der östlichen Gehwegseite des Pastorskamp verschwinden ganz.

Die Baumstandorte auf der östlichen Gehwegseite des Pastorskamp verschwinden ganz. Foto: Ludger Warnke

Bei der Auswahl der Baumsorten hat das Planungsbüro darauf geachtet, dass die neuen Bäume gut mit Trockenheit und Klimaveränderungen zurecht kommen, gleichzeitig aber auch für Insekten und Vögel interessant sind sowie durch ihr buntes Erscheinungsbild dem Straßenraum einen gärtnerischen Charakter geben. Zur Auswahl stehen als mittelgroßer Laubbaum der Gelbe Lederhülsenbaum (ohne Stacheln), die Blumenesche und der Feldahorn. Als kleinkroniger Baum bzw. als Obstgehölz stehen zur Auswahl die Thüringische Mehlbeere, der säulenförmige Rot-Ahorn und die Spiegelrindenkirsche. Auf Vorschlag eines Anwohners wird auch der Amberbaum in die Pflanzauswahl aufgenommen. Er soll im vorderen Pastorskamp (Münsterstraße) gepflanzt werden.

Die Stichstraßen des Pastorskamp sind künftig ohne Straßenbäume.

Die Stichstraßen des Pastorskamp sind künftig ohne Straßenbäume. Foto: Ludger Warnke

Die Kosten für die Neugestaltung des Straßengrüns übernimmt die Gemeinde. Auch die künftige Pflege verbleibt in Gemeindehand. Insgesamt stehen 230 000 Euro zur Verfügung. Der Großteil der Summe wird benötigt für die Beseitigung der rund 115 Baumstümpfe.

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