Kolpingsfamilie Nottuln
Gemeinschaft der Generationen

Nottuln -

Mit insgesamt 114 Teilnehmern verbrachte die Kolpingsfamilie ein Wochenende in Stapelfeld. Der Altersunterschied zwischen den jüngsten und ältesten Teilnehmern umspannte beachtliche 80 Jahre.

Donnerstag, 10.10.2019, 14:00 Uhr aktualisiert: 10.10.2019, 19:42 Uhr
Die Teilnehmer des Kolping-Wochenendes.
Die Teilnehmer des Kolping-Wochenendes. Foto: Hans-Joachim Guhr

Gleich mit zwei Bussen startete die Kolpingsfamilie Nottuln zu einem Wochenende in der Katholischen Akademie in Stapelfeld. Die Vorsitzende Ursula Thelen freute sich über 114 Teilnehmer, darunter 45 Kinder und Jugendliche. Der Altersunterschied zwischen den jüngsten und ältesten Teilnehmern umspannte beachtliche 80 Jahre.

Das Wochenende geplant hatte ein achtköpfigen Organisationsteam, bestehend aus Regina Preiß, Klaus Maas , Bernhard Hartmann, Annegret Rehers, Anni Schmitz, Annemarie Dziewas, Kristina Kruse und Ursula Thelen.

Nach dem Abendessen traf sich die Gruppe in einem riesigen Stuhlkreis. Witzige Kreisspiele und spannende Märchen bildeten den Start in das Wochenendprogramm. Noch bis spät in den Abend wurde geklönt.

Samstags fanden die vielfältigen Angebote sowohl der Kinder und Jugendlichen, als auch der Erwachsenen regen Zuspruch. Für das Programm der Kinder und Jugendlichen standen fünf Teamer zur Verfügung. Highlight in dieser Gruppe war das Erstellen von Kurzfilmen, die am Sonntagvormittag dem erstaunten Publikum vorgeführt und mit tosendem Beifall bedacht wurden. Die älteren Jugendlichen konnten den Ausgang im Escape-Room suchen oder auch an einer Einführung in die Impro-Theaterkunst teilnehmen.

Die bastelfreudigen Erwachsenen hatten Freude an der Gestaltung von Kerzen und erstellten mit Wachsstiften farbenfrohe Bilder. Im Sukzessionsgarten zog unter fachmännischer Führung die Entwicklung der Landschaft der letzten 10 000 Jahre im Zeitraffer vorbei, angefangen mit der Tundra kurz nach der Eiszeit über Heidelandschaft bis zur Waldgegend der Gegenwart. Unter dem Motto „Kolping verbindet“ verriet der Landschaftsgärtner, als Kolpingmitglied sei es ihm eine Freude gewesen, eine Kolpinggruppe durch den Garten zu führen.

Noch nicht entdeckte Schauspieler und Schauspielerinnen zog es in die Gruppe von Alexander Rolfes (Referent des Hauses), der ins Improvisationstheater einführte. Hier gab es die Möglichkeit, das eigene Talent zu üben. Die Teilnehmer schienen begeistert und hatten auf alle Fälle viel Spaß und reichlich Gesprächsstoff.

Auch konnten in einer anderen Gruppe Erfahrungen im mittelalterlichen Bogenschießen gesammelt werden.

Mit Fahrrädern oder mit dem Auto machte sich eine Gruppe auf den Weg zum sieben Kilometer entfernten Museumsdorf Cloppenburg. Das Freilichtmuseum gibt Einblicke in die Lebensumstände der Landbevölkerung der umliegenden Gegend im 18. und 19. Jahrhundert. Museumspädagogen führten den Besuchern die einfachen und zum Teil ärmlichen Verhältnisse der Menschen vor Augen.

Abgeschlossen wurde das Wochenende durch einen von Dechant Norbert Caßens zelebrierten Gottesdienst, der unter dem Motto „Suche Frieden und jage ihm nach“ stand. Alle Altersklassen waren aktiv in das Thema eingebunden. Als Erinnerung erhielten alle Teilnehmer ein Lesezeichen mit dem für das Motto zugrundeliegenden Psalm und den Daten des Wochenendes.

Ruckzuck war das Wochenende vorbei, und erfüllt von Erinnerungen an eine schöne gemeinsame Kolping-Zeit, fuhren die Teilnehmer am Sonntag nach dem Mittagessen wieder nach Hause.

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