LernFerien NRW in Nottuln
Lernen ohne Schulatmosphäre

Nottuln -

Lernen in den Ferien – das kann große Freude bereiten. „Ich hatte irgendwie einen Schulalltag erwartet. Jetzt bin ich total begeistert“, sagt Luca, der am Projekt LernFerien NRW in Nottuln teilnahm. Die Jugendherberge bot beste Rahmenbedingungen.

Samstag, 19.10.2019, 06:00 Uhr
13 Jugendliche aus NRW verbrachten eine Woche in Nottuln und lernten unter der Projektleitung von Tanja Selzer (2.v.r.) und Jörg Melzer (r.) wieder die Freude am Lernen. .
13 Jugendliche aus NRW verbrachten eine Woche in Nottuln und lernten unter der Projektleitung von Tanja Selzer (2.v.r.) und Jörg Melzer (r.) wieder die Freude am Lernen. . Foto: Helmut Brandes

Ferien – und trotzdem lernen: In der Jugendherberge Nottuln wurden im Rahmen der „LernFerien NRW“ diesmal insgesamt 13 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 13 und 15 Jahren von den Projektleitern Tanja Selzer und Jörg Melzer betreut. Das Motto: „Lernen lernen“.

Und dass sich die Teilnahme für die Jugendlichen lohnt, ist für Tanja Selzer unbestreitbar: „Wir stellen häufig fest, dass die Kinder viel schlauer und motivierter sind, als sie eingeschätzt werden oder sich selbst einschätzen. Wir gehen unvoreingenommen heran, vermitteln den Teilnehmern Erfolgserlebnisse. Positive Erfahrungen sind motivierend und fördern das Selbstwertgefühl.“

Weil auch das Umfeld eine Rolle spielt, hatte man sich bewusst für die Jugendherberge in Nottuln entschieden. „Nottuln ist eine erstklassige Jugendherberge, sowohl Kinder als auch Betreuer fühlen sich hier sehr wohl,“ sind sich Tanja Selzer und Jörg Melzer einig und würden gerne im nächsten Jahr wieder hier zu Gast sein. Auch vom schönen Ortskern waren alle Beteiligten angetan.

Große Begeisterung löste der Besuch von Waldpädagoge und Falkner Martin Schneiders aus, der den Jugendlichen verschiedene Greifvögel näher brachte.

Große Begeisterung löste der Besuch von Waldpädagoge und Falkner Martin Schneiders aus, der den Jugendlichen verschiedene Greifvögel näher brachte. Foto: Helmut Brandes

Neben gruppendynamischen Übungen und Lerneinheiten in Kleingruppen wurden täglich auch Einzelgespräche angeboten. Jeder Tag startete mit einer sportlichen Morgenrunde. Schüler Luca Hüting war zunächst etwas skeptisch: „Ich hatte irgendwie einen Schulalltag erwartet. Jetzt bin ich total begeistert und freue mich schon auf den nächsten Tag. Außerdem habe ich neue Freunde gewonnen.“

Am Donnerstag wurde es besonders interessant. Nach dem Mittagessen war „Natürliches Lernen“ angesagt. Der Falkner und Waldpädagoge Martin Schneiders aus Düsseldorf gestaltete den Nachmittag. Er stellte den Teilnehmern zunächst seine drei Greifvögel vor. Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert, schließlich hatten sie direkten Kontakt mit den Tieren. Anschließend war eine Konzentrationsübung angesagt: Bogenschießen.

Am Samstag geht diese lehr- und erlebnisreiche Woche mit der Übergabe der Teilnehmer-Zertifikate zu Ende.

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