Galerie Hovestadt
Aktuelle Positionen aus der Mongolei

Nottuln -

Gleich sieben Künstlerinnen und Künstler aus der Mongolei hat Dr. Gabriele Hovestadt für die neue Ausstellung in ihrer Galerie gewinnen können. Auch der Botschafter des Landes kommt zur Eröffnung.

Freitag, 08.11.2019, 20:00 Uhr
Mit „Consciousness“ – so der Titel eines mehrfigurigen Komplexes – umkreist der Künstler Orchibold Ayurzana kritisch Fragen des gesellschaftlich-sozialen Lebens.
Mit „Consciousness“ – so der Titel eines mehrfigurigen Komplexes – umkreist der Künstler Orchibold Ayurzana kritisch Fragen des gesellschaftlich-sozialen Lebens. Foto: Ochirbold Ayurzana

In diesem Jahr feiern Deutschland und die Mongolei das 45-jährige Bestehen ihrer diplomatischen Beziehungen. Zu diesem Anlass zeigen sieben international tätige Künstlerinnen und Künstler aus der Mongolei aktuelle Positionen der zeitgenössischen Kunst in der Galerie Hove­stadt .

Mit Gan-Erdene Tsend vertritt Dr. Gabriele Hove­stadt bereits seit einigen Jahren einen überaus erfolgreichen Künstler in ihrem Galerieprogramm. Seine Bildwelten berühren den Betrachter aufgrund ihrer magischen Stimmung, die die Landschaften der Mongolei, ihre Stille und Weite immer wieder heraufbeschwören. Neben Tsend werden sechs weitere Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten zeigen. Alle Ende 1970 / Anfang 1980 geboren, sind sie in ihren Heimatländern schon sehr etabliert. Zu sehen sein werden neben Skulpturen und Malerei auch Grafik, Kalligrafie, Keramik und Installationen.

Die Werke bieten einen ganz universalen Zugang zur mongolischen Kunst, Kultur und ihrer Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen. In diesem Zusammenhang ist vor allem der Bildhauer Ochirbold Ayuzana hervorzuheben, der jüngst auf der NordArt 2019 mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde. Ochirbold ist einer der vielversprechendsten jungen Künstler der Mongolei. Er arbeitet als Bildhauer und Installationskünstler. Gan-Erdene Tsend und Ochirbold Ayuzana hatten 2018 eine gemeinsame Ausstellung im UNO-Hauptquartier in New York. Die UNO hat eine der Figuren des Bilderhauers angekauft, sie befindet sich heute im dortigen Skulpturengarten. Mit „Consciousness“ – so der Titel des mehrfigurigen Komplexes – umkreist der Künstler kritisch Fragen des gesellschaftlich-sozialen Lebens. Die überlebensgroßen Figuren werden auch in der Ausstellung in Nottuln zu sehen sein.

Neben Gan-Erdene Tsend und Ochirbold Ayurzana sind außerdem vertreten der Kalligraf Amarsanaa Lkhagva, die Keramikkünstlerin Odmaa Uranchimeg, der Maler Ochirbat Enkhtaivan, die Bildhauerin und Installationskünstlerin Khaliunaa Erdenekhuu sowie der Objekt- und Installationskünstler Namuun Bathmunkh.

Zur Ausstellungseröffnung am 17. November (Sonntag) um 12 Uhr werden Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, Dr. Damba Ganbat, Botschafter der Mongolei in Deutschland, sowie Nottulns stellvertretender Bürgermeister Karl Hauk-Zumbülte sprechen. Die Künstlerinnen und Künstler werden alle anwesend sein.

Zudem wird der Verein „Deutsch-Mongolisches Tor e.V.“ aus Düsseldorf mongolische Köstlichkeiten anbieten; der Erlös kommt der mongolischen Schule „Soyol“ zugute. Wer mag, kann diese in einer Originaljurte, auf dem Hof der Galerie genießen. Der Eintritt ist frei. Die Galerie ist an diesem Tag voraussichtlich bis 15 Uhr geöffnet.

 

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