Medienprojekt Klasse!
Blickkontakt zum Fahrer suchen

Appelhülsen -

Sie sind aufmerksame Schüler und fleißige Artikelschreiber – die Viertklässler der Appelhülsener Marienschule. Nun haben sie sich mit dem „Toten Winkel“ beschäftigt und auch einen Bericht dazu geschrieben – aus einem besonderen Anlass.

Dienstag, 12.11.2019, 15:00 Uhr aktualisiert: 12.11.2019, 19:20 Uhr
Karsten Hollenhorst erklärte den Marienschülern, warum es beim Lkw einen „Toten Winkel“ gibt.
Karsten Hollenhorst erklärte den Marienschülern, warum es beim Lkw einen „Toten Winkel“ gibt. Foto: Marienschule Appelhülsen

Die Marienschule Appelhülsen ist ein großer Fan des Medienprojektes „Klasse!“ der Westfälischen Nahrichten. Regelmäßig nehmen die Viertklässler daran teil und beschäftigen sich dabei unter anderem mit Texten.

Im Vorfeld der nächsten Runde des Klasse!-Projektes hat die Klasse 4b der St. Marienschule bereits einen Zeitungsartikel zur Unterrichtsstunde „Toter Winkel“ verfasst. Lehrerin Susanne Nagel-Eckey ist begeistert von dem Engagement der Schülerinnen und Schüler: „Das Medienprojekt „Klasse!“ kann kommen, wir sind vorbereitet!“

Über ihre Schulstunde mit Karsten Hollenhorst von der gleichnamigen Appelhülsener Spedition haben die Schüler geschrieben:

„In der letzten Woche haben die Klassen 4a und 4b der St. Marienschule Appelhülsen den „Toten Winkel“ erforscht. Alle sind zum Parkplatz am Frenkingshof gelaufen. Dort wartete schon ein riesengroßer Lkw der Firma Hollenhorst auf die Schulkinder. Zuerst hat Karsten Hollenhorst den Kindern erklärt, wann er sie sehen kann und wann nicht, denn dann sind sie im „Toten Winkel“.

Jedes Kind durfte sich einmal auf den Fahrersitz im Lkw setzen.

Jedes Kind durfte sich einmal auf den Fahrersitz im Lkw setzen. Foto: Marienschule Appelhülsen

Jeder durfte einmal in den Lkw steigen und sich hinter das Lenkrad setzen. Dann musste er gucken, ob er alle anderen Kinder sehen konnte. Die Kinder sind dicht am Lkw entlang nach vorne und nach hinten gelaufen. Mal konnte man die Kinder sehen, mal nicht. Man ist genau dann im „Toten Winkel“ und kann vom Fahrer nicht gesehen werden, wenn man hinter dem Lkw oder an den Seitentüren steht. Besonders gefährlich ist es, wenn einer ganz nahe vor dem Lkw hergeht. Dann fährt er einen nämlich um.

Die Mädchen und Jungen haben auch entdeckt, dass hinter dem Fahrersitz ein Bett war, weil der Lkw-Fahrer immer die ganze Woche mit dem Fahrzeug unterwegs ist und dann im Wagen schläft.

Die Viertklässler haben gelernt, dass man nicht einfach schnell vor einem Lkw herlaufen oder sich knapp neben dem Lkw aufhalten darf. Man sollte auch immer versuchen, mit dem Fahrer Blickkontakt zu bekommen.

Die Marienschüler hatten bei dieser besonderen Unterrichtsstunde ganz viel Spaß und haben sich bei Karsten Hollenhorst sehr bedankt.“

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