Neubauprojekt Dreifachsporthalle
Mehrere Wochen Verzögerung

Nottuln -

Die Hallensportler in der Gemeinde Nottuln werden sich nicht freuen: Die neue Dreifachsporthalle wird später als geplant fertig. Es geht um Lieferprobleme bei der Sicherheitsbeleuchtung.

Dienstag, 12.11.2019, 20:05 Uhr aktualisiert: 12.11.2019, 20:40 Uhr
Das Foyer der neuen Dreifachsporthalle. Weil sich die Arbeiten an der Beleuchtungstechnik wegen Lieferprobleme verzögern, kann die Halle frühestens im Februar nächsten Jahres genutzt werden.
Das Foyer der neuen Dreifachsporthalle. Weil sich die Arbeiten an der Beleuchtungstechnik wegen Lieferprobleme verzögern, kann die Halle frühestens im Februar nächsten Jahres genutzt werden. Foto: Frank Vogel

Lieferprobleme bei der Sicherheitsbeleuchtung sorgen dafür, dass sich die Fertigstellung der neuen Dreifachsporthalle an der Rudolf-Harbig-Straße verzögert. Der bislang geplante Baufertigstellungstermin 20. Dezember dieses Jahres und die Inbetriebnahme am 1. Januar 2020 sind nicht mehr zu halten. Nun geht der Projektsteuerer von einer Fertigstellung zum 31. Januar 2020 aus, sodass die Inbetriebnahme der Halle dann im Februar wäre.

Die Gemeindeverwaltung informierte am Dienstagabend die Politik im Ausschuss für Gemeindeentwicklung über die Verzögerung. Zu der Sitzung war auch der Projektsteuerer eingeladen, um zu Nachfragen der Politik Auskunft geben zu können.

Die Verzögerung ist nicht nur für die Hallensportler sehr ärgerlich, sondern allen Beteiligten sehr unangenehm. Der Auftrag für die Sicherheitsbeleuchtung ist natürlich längst vergeben, aber es gibt Lieferprobleme. Und ohne funktionierende Sicherheitsbeleuchtung kann die Halle nicht abgenommen und der Betrieb nicht freigegeben werden.

Zweiter Aspekt: Für die Montage der Sicherheitsbeleuchtung nutzen die Techniker große und schwere Rollgerüste. Damit der Bodenbelag nicht beschädigt wird, hat man sich entschieden, den endgültigen Linoleum-Sportbodenbelag erst nach Abschluss der Arbeiten an der Beleuchtung zu verlegen. „Andernfalls hätten wir den Sportboden aufwendig sichern müssen, was einen zusätzlichen Zeit- und Kostenaufwand verursacht hätte“, erläuterte Beigeordnete Doris Block auf WN-Anfrage. Und der dritte Aspekt: Es gibt zurzeit auch noch Lieferprobleme bei den Toren für die Geräteräume. Auch hier gilt: Ohne fertig montierte und funktionierende Tore keine Sicherheitsabnahme des Gebäudes.

Die nun prognostizierte Verzögerung der Fertigstellung fußt auf dem Kenntnisstand von Anfang November. Doris Block: „Ein Puffer ist nicht eingebaut. Das ist wirklich knirsch gerechnet.“

Es gibt aber auch eine positive Nachricht von dem Großprojekt. Das Kostenbudget von rund 5,5 Millionen Euro wird nicht nur eingehalten, sondern womöglich auch unterschritten. Aktuell gibt es einen Puffer von knapp 90 000 Euro aufgrund günstigerer Ausschreibungsergebnisse.

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