Polnischer Abend
Historisches und Perspektiven

Nottuln -

Die Geschichte Danzigs in den beiden Weltkriegen steht im Zentrum des polnischen Abends 2019. Das Partnerschaftskomitee wird von seinem Danzig-Projekt erzählen. Und Musik gibt es natürlich auch wieder.

Samstag, 16.11.2019, 11:00 Uhr
Heinrich Willenborg, Stefan Volpert, Renata Kaczmarek, Günter Vieth und Tomasz Kaczmarek (v.l.) sorgen für die Musik.
Heinrich Willenborg, Stefan Volpert, Renata Kaczmarek, Günter Vieth und Tomasz Kaczmarek (v.l.) sorgen für die Musik. Foto: Stefan Volpert

Mit einem geschichtlichen Thema lädt das Komitee für Städtepartnerschaft Nottuln in diesem Jahr zum polnischen Abend am 29. November (Freitag) um 19.30 Uhr ins katholische Pfarrheim Nottuln ein. Ende August trafen sich die beiden Komitees aus Chodziez und Nottuln zu einem Projekt in Danzig: „Danzig – Kristallisationspunkt deutsch-polnisch-europäischer Geschichte“.

In beiden Weltkriegen spielte die Stadt Danzig eine wichtige Rolle: Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges entstand wieder das Staatsgebiet Polen, und Danzig wurde freie Stadt unter der Aufsicht des Völkerbundes. Mit dem Beschuss der Westerplatte bei Danzig begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg. Vor Ort in Danzig beschäftigten sich die Mitglieder der Komitees mit diesen beiden Themen ausführlich.

Referate und Vorträge standen auf dem Programm, dazu eine historische Führung durch die Stadt mit dem Besuch der Westerplatte und Gesprächsrunden über die persönlichen Erfahrungen innerhalb der Familien. Abgerundet wurde das Projekt durch einen Blick in die Zukunft. Was können wir aus der Geschichte lernen? Welche Perspektiven ergeben sich für eine friedliche europäische Zukunft?

Über die Ergebnisse dieser Reise werden die Mitglieder des Komitees in Bild und Text berichten. Unterstützt wurde das Projekt durch den Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes NRW.

Live-Musik bringen Nottulner auf die Bühne: Stefan Volpert (Piano), Heinrich Willenborg (Kontrabass), Günter Vieth (Schlagzeug), Tomasz Kaczmarek (Gitarre und Gesang) und Renata Kaczmarek (Gesang). Sie spielen polnische Musik, Jazztracks und Volkslieder - teilweise instrumental, teilweise gesungen mit deutschen Texten.

Getränke und kleine Snacks aus der polnischen Küche werden vom Komitee für Städtepartnerschaften vorbereitet. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, der Eintritt ist frei. Gerne werden am Ende des Abends Spenden entgegengenommen, die die Arbeit des Komitees für Städtepartnerschaften unterstützen.

 

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