Astrid-Lindgren-Schule: Neugestaltung des Eingangsbereiches
Eintauchen in Astrid Lindgrens Welt

Nottuln -

Michel aus Lönneberga, seine Schwester Ida, viele Tiere und Astrid Lindgren selber, entspannt unter einem Baum sitzend, begrüßen alle, die ab sofort die Eingangshalle der Astrid-Lindgren-Schule betreten. Pünktlich zum Geburtstag der Namensgeberin der Schule stellte Benjamin Siems von „2lefthands“ seine künstlerische Arbeit in der Schule fertig.

Freitag, 15.11.2019, 18:00 Uhr
Im neu gestalteten Eingangsbereich (v.l.): Konrektorin Marion Roperz, Fördervereinsvorsitzende Reinhild Lunau, Beisitzerin Melanie Thier, Benjamin Siems und Sarah Alt von „2lefthands“, Schatzmeisterin Monika Raestrup und Schulleiterin Karin Greßkämper.
Im neu gestalteten Eingangsbereich (v.l.): Konrektorin Marion Roperz, Fördervereinsvorsitzende Reinhild Lunau, Beisitzerin Melanie Thier, Benjamin Siems und Sarah Alt von „2lefthands“, Schatzmeisterin Monika Raestrup und Schulleiterin Karin Greßkämper. Foto: Astrid-Lindgren-Schule

Innerhalb einer Woche verwandelte der Künstler die Eingangshalle mit Sprühdosen und Airbrush. „Man kommt sich vor wie in einem Buch von Astrid Lindgren “, freuten sich Schüler, als sie das Werk von Benjamins Siems bewunderten. Schüler und Lehrer verfolgten die Verwandlung der Eingangshalle bereits die ganze Woche über staunend. Auch Eltern schauten immer mal wieder vorbei und zeigten sich Tag für Tag vom Fortschritt begeistert.

Der Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule hatte den Coesfelder Künstler damit beauftragt, die Eingangshalle zu gestalten. Der Bereich hatte zuletzt trostlos ausgesehen: Zum einen mussten sämtliche Bilderrahmen, Dekoration und Möbel aus Brandschutzgründen entfernt werden, zum anderen hatten Bauarbeiten stattgefunden.

Der Vorstand des Fördervereins, die Schulleitung und Lehrkräfte entwickelten daraufhin gemeinsam mit Benjamin Siems Ideen für die Neugestaltung, passend zum Namen der Schule.

„Großartig gelungen!“, freute sich Reinhild Lunau, 1. Vorsitzende des Fördervereins, als sie sich nun in der Halle umsah. Auch Konrektorin Marion Roperz ist begeistert von der künstlerischen Arbeit: „Es war für uns alle spannend, den Entstehungsprozess der Wandbilder mitzuerleben. Was für eine Verwandlung!“

So sind zum Beispiel Tür und Fenster des Hausmeisterbüros nun durch die Wandgestaltung zu Tür und Fenster eines schwedischen Blockhauses geworden. Ein Vogel zwitschert das Schullied, dessen Refrain samt einiger Noten auch auf der Wand zu sehen ist. Weitere Details wie das Einbinden des Feuerlöschers in die Wandgestaltung runden das Gesamtbild – die Welt von Astrid Lindgren – ab.

Schulleiterin Karin Greßkämper bedankte sich beim Förderverein: „Ohne die großzügige Finanzierung durch den Förderverein wäre dies Projekt so nicht umzusetzen gewesen. Nun haben wir eine Eingangshalle, die Kinder, Eltern und Besucher willkommen heißt und zum Verweilen einlädt.“

Und der Verein hat schon wieder neue Ideen und Projekte. Als nächstes könnten die Flure in Angriff genommen werden, eventuell unter Mitarbeit der Kinder. Auch dafür wurde schon bei „2lefthands“ angefragt.

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