Städtepartnerschaft Nottuln - Chodziez
Geschichtsträchtige Stadt

Nottuln -

Eine Ausstellung des Nottulner Partnerschaftskomitees informiert über die wechselvolle Geschichte von Danzig – und über ein Projekt der Partnerschaftskomitees aus Nottuln und Chodziez.

Montag, 18.11.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 18.11.2019, 19:54 Uhr
In der Volksbank Nottuln wurde am Montag eine Ausstellung mit dem Titel „Danzig – Kristallisationspunkt deutsch-polnisch-europäischer Geschichte“ eröffnet.
In der Volksbank Nottuln wurde am Montag eine Ausstellung mit dem Titel „Danzig – Kristallisationspunkt deutsch-polnisch-europäischer Geschichte“ eröffnet. Foto: Marita Strothe

„Sie haben sich vom 22. bis 24. August auf den Weg gemacht“, erinnerte Vorstand Martin Herding am Montagvormittag, als er zusammen mit seinen Vorstandskollegen die Besucher der Ausstellungseröffnung in den Räumen der Volksbank Nottuln begrüßte. Im Sommer trafen sich die Komiteemitglieder aus Nottuln mit dem Komitee für Städtepartnerschaft aus Chodziez zu einer gemeinsamen Reise nach Danzig (wir berichteten). Bis zum 29. November wird nun unter dem Thema „Danzig – Kristallisationspunkt deutsch-polnisch-europäischer Geschichte“ dazu eine Ausstellung in der Bank zu sehen sein.

Für das Städtepartnerschaftskomitee hieß Josef Lütkecosmann die Gäste willkommen. Er erklärte, dass Ausstellungsbesucher mit auf die Reise in die eindrucksvolle und geschichtsträchtige polnische Stadt Danzig (Gdansk) genommen würden. „In plakativer Form wollen wir daran erinnern, welch hohen Stellenwert Ereignisse in Danzig in den vergangenen 100 Jahren für die deutsch-polnische Geschichte hatten und heute noch haben.“

Auf fünf Tafeln gibt die Ausstellung – nach einem Überblick über 27 Jahre Städtepartnerschaft Nottuln- Chodziez – Einblicke in die wechselhafte Stadtgeschichte Danzigs bis hin zur Dokumentation der Diskussion der Nottulner mit ihren polnischen Freunden wenige Tage nach der Europawahl über die gemeinsame Verantwortung für ein weiterhin friedliches Europa.

„Es war eine ganz besondere Fahrt“, unterstrich auch der stellvertretende Bürgermeister Paul Leufke. Schließlich sei das Datum der Reise ganz bewusst gewählt worden, nur wenige Tage bevor sich der Überfall von Hitlers Wehrmacht auf Polen zum 80. Mal jährte.

„Nun lädt das Komitee für Städtepartnerschaft alle ein, diese Reise noch einmal zu erleben!“ Er sei schon sehr gespannt auf die Ausstellung, verriet Leufke. Gemeinsam mit den Eröffnungsbesuchern ließ er dann die Ausstellung auf sich wirken.

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