Polnischer Abend
Barrierefreier Austausch geplant

Nottuln -

Musik, Rückblicke in die Geschichte, Ausblicke in die Zukunft der Städtepartnerschaft und ein gemeinsames Essen prägten den polnischen Abend.

Sonntag, 01.12.2019, 19:00 Uhr
Speisen aus der polnischen Küche, die Komiteemitglieder zubereitet hatten, ließen sich die Besucher schmecken.
Speisen aus der polnischen Küche, die Komiteemitglieder zubereitet hatten, ließen sich die Besucher schmecken. Foto: Marita Strothe

Mit polnischer Musik, von Nottulnern gespielt, wurden die Besucher im Pfarrheim zum polnischen Abend begrüßt. Das Nottulner Komitee hatte der Veranstaltung ein geschichtliches Thema gegeben. Ende August hatten sich die Komitees aus Chodziez und Nottuln in Danzig getroffen. Das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren und der Beginn des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren rückten dabei in den Blickpunkt.

Vom Komitee vorbereitet und charmant von Renata Kaczmarek moderiert, wurden die teils düsteren Rückblicke zum Schluss von positiven Zukunftsplänen überlagert. Aufgelockert wurden die rund drei Stunden durch Musik und in der Pause mit Snacks aus der polnischen Küche. Der stellvertretende Bürgermeister Paul Leufke dankte den Mitgliedern der Städtepartnerschaft für ihr Engagement.

Polnischer Abend

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Danach malte die Band mit Musik zu Bildern von bedeutenden Philosophen und Historikern sowie deren Worten zu Krieg und Gewalt in der Natur der Menschen ein „subjektives Bild“, so Renata Kaczmarek. Abwechselnd mit Elena Volpert stimmte sie auf Deutsch, Polnisch, Englisch und Russisch das 1939 von Lale Andersen gesungene Lied „Lili Marleen“ an, das an mehreren Fronten des Zweiten Weltkriegs zum Soldatenlied wurde.

Robert Hülsbusch erinnerte daran, dass 1939 das polnische Volk das erste war, „das erfuhr was Krieg bedeutet“. Mit einem Stück Filmmusik aus dem Nachkriegspolen lockerte sich die Stimmung ein bisschen auf und Dirk Randhahn sprach über Solidarność, die für die Danzig-Besucher bei einem persönlichen Treffen mit Lech Walesa noch einmal ganz besonders lebendig geworden war. Josef Lütkecosmann ging nach kurzem Blick auf die Geschichte der Hansestadt Danzig auf den Ist-Zustand dieser heute „europäischen Stadt“ ein.

Im Ausblick auf das kommende Partnerschaftsjahr berichtete Lütkecosmann, dass für 2020 die Umsetzung des Projektes „Barrierefreie Städtepartnerschaft“ in Nottuln vorgesehen sei. Dazu sind Menschen mit Handicap aus Chodziez vom 11. bis zum 14. Juni nach Nottuln eingeladen. Das Städtepartnerschaftskomitee wird dabei vom Lokalen Teilhabekreis unterstützt, um eine aktive Beteiligung der Menschen mit Handicap zu ermöglichen.

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