Quempas-Singen Appelhülsen
Ein Lied sagt mehr als 1000 Worte

Appelhülsen -

Die Krankheitswelle hat die Steverlerchen in Appelhülsen erfasst. Dennoch hatte das von Steverlerchen und inCantare gemeinsam durchgeführte Quempas-Singen in der Appelhülsener Kirche große Quantität und Qualität.

Montag, 16.12.2019, 16:36 Uhr
Krankheitsbedingt zahlenmäßig geringer, begeisterten gleichwohl die Chöre Steverlerchen und inCantare unter der Leitung von Kerstin Riegelmeyer und Astrid Strege ihr Publikum in der Appelhülsener Kirche.
Krankheitsbedingt zahlenmäßig geringer, begeisterten gleichwohl die Chöre Steverlerchen und inCantare unter der Leitung von Kerstin Riegelmeyer und Astrid Strege ihr Publikum in der Appelhülsener Kirche. Foto: Corona Büning

Während die Tage draußen merklich kurz sind, ist es den Chören Steverlerchen und inCantare unter der Leitung von Kerstin Riegelmeyer und Astrid Strege am Sonntagabend gelungen, diese Zeit ein wenig zu erhellen. Unter dem Motto „Mache dich auf – werde Licht“ bereiteten sie bei ihrem traditionellen Quempas-Singen in der Appelhülsener St.-Mariä-Himmelfahrt-Kirche ihr Publikum musikalisch auf die Weihnachtstage vor.

Und das war in diesem Jahr gar nicht so leicht. „Die Kinder und Jugendlichen haben ordentlich gefroren in den letzten Wochen“, berichtete Pfarrdechant Norbert Caßens . Erst im Oktober hatte die Pfarrgemeinde die Genehmigung bekommen, eine neue Heizung in die Appelhülsener Kirche einzubauen, und die musste unbedingt bis zum Konzert fertig werden. Zwar war der Dechant stolz, dass das auch geklappt hatte, doch entschuldigte er sich auch bei den Sängerinnen und Sängern, die bei den Generalproben frieren mussten. So fehlten denn auch 20 Chormitglieder, teilweise wegen Windpocken, aber auch wegen Erkältungen in Folge des kalten Kirchenschiffs.

Quempas-Singen von Steverlerchen und inCantare

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Dennoch hatte das Quempas-Singen große Qualität und Quantität. Gerade die Gruppe der kleinsten Steverlerchen ist in diesem Jahr immens gewachsen. Gemeinsam mit einigen Größeren führten sie in liebevollen Schafskostümen ein originelles Krippenspiel auf. Mit viel Elan und offensichtlicher Freude erzählten sie vom schüchternen Verkündigungsengel in der Weihnachtsnacht, der sich seine Aufgabe nicht wirklich zutraut. Aber die Schafe helfen ihm mit dem Rat „Ein Lied sagt mehr als tausend Worte“, mit dem dann auch alles gut geht. Diesem Rat folgten auch die beiden anderen Chöre. Der Konzertchor der Steverlerchen besang mit „Welch eine wunderschöne Nacht“ und „Wir sehn den Stern“ die Weihnacht und wünschte der voll besetzten Kirche „Frieden auf Erden“. Die jungen Erwachsenen von inCantare waren mit „Still zünden wir ein Licht nun an“ sehr besinnlich, zeigten bei einigen englischen Liedern aber auch viel Pep. Bei der „White Winter Hymnal“ begleiteten sie ihr Lied sogar mit ausgefeilter Bodypercussion.

Begleitet wurden die Chöre von Karin und Gerlach Glöckner an der Violine, von Mareile Glöckner am Violoncello, von Heike Wichmann an der Klarinette, von Tim Wesemann und Lukas Riegelmeyer am Schlagzeug und von Beatriz Hidalgo am Klavier. Um die Tontechnik kümmerte sich Niklas Delcour.

„Wir würden uns freuen, wenn sie die Hektik des Alltags ein wenig vergessen konnten“, sagte Christel Nawrath vom Elternteam der beiden Chöre. Mit viel Elan und Können war genau das den vielen Sängerinnen und Sängern gelungen. Und das belohnte das Publikum mit lautem Beifall.

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