Hundefreunde
Ein Pluspunkt für die Gemeinde

Nottuln -

SPD-Ratsherr Jürgen Jendroska greift den immer wieder mal geäußerten Wunsch nach einer „Hundewiese“ in der Gemeinde auf. Er hat eine Initiative gestartet.

Freitag, 20.12.2019, 21:00 Uhr
Toben auf einer Hundewiese – darüber würden sich auch diese beiden Racker freuen.
Toben auf einer Hundewiese – darüber würden sich auch diese beiden Racker freuen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Jürgen Jendroska ist ein großer Hundefreund. Der Nottulner Ratsherr hat selbst zwei Hunde, geht mit Artemis, ein Berner Sennenhund-Mischling, und Anubis, ein Schäferhund-Mischling, gerne in der Umgebung von Nottuln spazieren. Und unter Hundehaltern kommt man schnell ins Gespräch. Deshalb weiß Jendroska auch, dass der Wunsch nach einer „Hundewiese“ immer wieder mal ein Thema bei den Hundefreunden in der Gemeinde ist.

Wenn der Bedarf für eine Hundewiese tatsächlich vorhanden ist, dann möchte Jürgen Jendroska gerne bei der Verwirklichung helfen. Deshalb hat er bei Facebook die Gruppe „Nottulner Hundefreunde“ ins Leben gerufen, um über das Thema zu informieren und mit anderen Hundehaltern unabhängig von Gassizeiten in Kontakt zu bleiben. Deshalb hat der SPD-Kommunalpolitiker auch schon mit Bürgermeisterin Manuela Mahnke gesprochen, die ein derartiges Vorhaben grundsätzlich begrüße, aber auch darauf hingewiesen habe, dass der Impuls für eine Hundewiese aus der Bevölkerung kommen müsse, sagt Jendroska.

Das Ratsmitglied ist überzeugt, dass eine für die Öffentlichkeit nutzbare, umzäunte Hundewiese sicherlich ein Pluspunkt für die Attraktivität der Gemeinde ist. Zwar gebe es für die Hundehalter viele Möglichkeiten, mit den Tieren angeleint spazieren zu gehen, aber eine eingezäunte Fläche, auf der Hunde ohne Leine mit anderen Hunden herumtollen, um ihr Sozialverhalten zu trainieren, das gebe es leider nicht, bedauert Jendroska. Und natürlich wäre eine Hundewiese auch ein Treffpunkt für alle Hundefreunde und habe somit auch eine soziale Funktion.

Jürgen Jendroska sucht nun Hundehalter und Hundefreunde, die sich mit ihm aktiv für die Verwirklichung einer Hundewiese einsetzen möchten. Außerdem bittet Jendroska um Hinweise zu Flächen, die sich für eine Hundewiese eignen. Mindestens 1000 Quadratmeter sollten es schon sein, sagt Jendroska. Die Fläche müsse auch gut zugänglich sein. Und sofern sie noch nicht eingezäunt sei, müsse aber die Möglichkeit der Einzäunung bestehen.

► Wer Interesse am Thema Hundewiese hat, erreicht Jürgen Jendroska per E-Mail (j.jendroska@gmx.de) oder über die Facebook-Seite „Nottulner Hundefreunde“.

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