Haus Arca Appelhülsen
Engagement und gelebte Ökumene

Appelhülsen -

Ehrenamt ist wichtig – auch für die Arca-Pflegeeinrichtungen in Appelhülsen. Diejenigen, die sich ehrenamtliche engagieren, standen nun im Mittelpunkt einer Feier.

Samstag, 18.01.2020, 12:00 Uhr aktualisiert: 19.01.2020, 14:34 Uhr
Die Ehrenamtlichen der ARCA-Häuser in Appelhülsen waren zum Dankeschönessen eingeladen worden. Sie unterstützen die Arbeit dort in vielfältiger Weise.
Die Ehrenamtlichen der ARCA-Häuser in Appelhülsen waren zum Dankeschönessen eingeladen worden. Sie unterstützen die Arbeit dort in vielfältiger Weise. Foto: Haus Arca

Das Leitungsteam der beiden ARCA-Pflegeeinrichtungen bedankte sich nun im Haus ARCA Frenkings Hof mit einem festlichen Abendessen bei den Ehrenamtlichen. Einrichtungsleiterin Martina Bosse informierte alle Anwesenden über die Unterstützung der Ehrenamtlichen, die wesentlich zur Wohlfühl­atmosphäre in den Häusern beitrügen.

Besonders die Vielfalt der Angebote sei beeindruckend: von der Begleitung für Rollstuhlfahrer zur Kirche, individuellen Besuchen und Spaziergängen, von der Doppelkopfrunde bis zu Schreinerarbeiten für neue Holzprojekte, von der englischen Teestunde bis zum Singkreis mit Gitarre und Plätzchen backen im Haus. Jeder Ehrenamtliche übernehme Aufgaben, die zu seinen Begabungen und Interessen passen.

Die Bereitschaft, ein Ehrenamt zu übernehmen und sich uneigennützig in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen, sei bewundernswert, so Martina Bosse. „Einander zu helfen und zu unterstützen, private Zeit einzubringen, neue Ideen umzusetzen unabhängig von Konfession, Alter und Beruf: All das ist für unsere Ehrenamtlichen selbstverständlich.“

Kontinuierliches Engagement seit über 25 Jahren zeigen auch viele ortsansässige Appelhülsener. So begleiten zum Beispiel die Eheleute Maria und Klemens Bause zuverlässig seit 26 Jahren Bewohnerinnen und Bewohner der ARCA-Häuser zu Gottesdiensten. Herr Bause las aus einem Interview mit Prof. Dr. Manfred Becker-Huberti vor und fasste den Inhalt zusammen: Ehrenamt sei für ihn der Gegenpol zur Ego-Gesellschaft und wichtiger Bestandteil des Christentums. Hier in Appelhülsen in der Gemeinschaft sei es wichtig, unabhängig von der Religionszugehörigkeit zu helfen und das Zusammenleben besser zu machen. Dieses sei für ihn gelebte Ökumene, so Bause.

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