Feuerwehr
Die meisten Einsätze sind samstags

Nottuln -

2019 war für die Feuerwehr ein Rekordjahr. So viele Einsätze gab es noch nie für sie.

Dienstag, 21.01.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 21.01.2020, 20:56 Uhr
Die Feuerwehr rückte 2019 zu 233 Einsätzen aus.
Die Feuerwehr rückte 2019 zu 233 Einsätzen aus. Foto: Dieter Klein

Zum Jahresanfang verfügte die Feuerwehr über 150 aktive Mitglieder, 24 Jugendfeuerwehrleute und 57 Mitglieder in der Ehrenabteilung. Mit 51 Feuerwehrleuten stellt der Löschzug Nottuln die größte Gruppe aktiver Mitglieder. Es folgen Appelhülsen (40), Darup (39) und Schapdetten (20).

Diese Zahlen nannte am Montagabend Wehrleiter Udo Henke , als er in der Verbandsversammlung die Jahresstatistik vorstellte.

Insgesamt rückte die Wehr zu 233 Einsätzen aus. Die meisten gab es im Ortsteil Nottuln. Hier rückte die Wehr 126 Mal aus. Appelhülsen liegt mit 121 Einsätzen knapp dahinter, es folgen Darup mit 56 und Schapdetten mit 26 Einsätzen. Am häufigsten musste die Feuerwehr im August (23 Einsätze) sowie im Oktober (22) und November (21) ausrücken. Relativ ruhig war dagegen der Mai (14). Einsatzstarke Wochentage waren der Donnerstag (38 Einsätze) und der Samstag (40).

In knapp 52 Prozent aller Fälle rückte die Feuerwehr zu Brandeinsätzen aus. So gab es zum Beispiel elf Pkw-Brände, drei Gebäudegroßbrände der Alarmstaufe „Feuer 4“, drei Einsätze der Alarmstufe „Feuer 4 – Menschen in Gefahr“, aber auch 18 Einsätze wegen einer Alarmierung durch automatische Brandmeldeanlagen.

Ein stark nachgefragtes Einsatzfahrzeug ist übrigens die in Appelhülsen stationierte Drehleiter. Sie war nicht nur bei 69 Einsätzen im Gemeindegebiet gefragt, sondern auch bei 14 Einsätzen in den Nachbarkommunen. „Die Drehleiter war eine notwendige Anschaffung“, kommentierte Henke die Zahlen.

Neben den Brandeinsätzen leistete die Feuerwehr in 90 Fällen technische Hilfe. In 16 Fällen ging es zum Beispiel darum, einen oder mehrere Bäume von der Straße zu entfernen. In 19 Fällen rückte die Feuerwehr aus, um wegen eines Notfalls eine verschlossene Wohnung für den Rettungsdienst zu öffnen. Die hohe Anzahl solcher Einsätze gebe doch zu denken, hieß es.

Um stets auf den aktuellen Stand der Einsatztechnik zu bleiben, nahmen Feuerwehrleute an insgesamt 90 Lehrgängen und Seminaren teil, berichtet der Wehrleiter stellvertretend für den verhinderten Ausbildungskoordinator Tobias Plogmaker. Auch für 2020 stehen Ausbildungen, Lehrgänge und Seminare ganz oben im Dienstplan der Feuerwehr.

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