Volksbank Nottuln
Weiter auf Wachstumskurs

Nottuln -

Die Volksbank Nottuln zieht eine zufriedenstellende Jahresbilanz mit Wachstum in allen Bereichen – trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase. Kleinsparer sollen nicht mit Negativzinsen belastet werden und das Serviceangebot neu justiert werden.

Mittwoch, 05.02.2020, 20:03 Uhr aktualisiert: 05.02.2020, 20:10 Uhr
Der Vorstand der Volksbank Nottuln eG (v.l.): Martin Aldenhoff, Martin Herding und Egbert Messing blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.
Der Vorstand der Volksbank Nottuln eG (v.l.): Martin Aldenhoff, Martin Herding und Egbert Messing blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Foto: Volksbank Nottuln eG

Ein erfolgreiches und herausforderndes Geschäftsjahr 2019 liegt hinter der Volksbank Nottuln eG mit Sitz in Nottuln und ihren Niederlassungen in Appelhülsen, Buldern, Lette, Darup und Rorup. „Dabei lagen die Herausforderungen in der anhaltenden Niedrigzinsphase, die zum Jahresende mit einer weiteren Senkung des Einlagezinssatzes für Banken durch die Europäische Zentralbank auf minus 0,5 Prozent, auf mittlere Sicht fast zementiert wurde“, heißt es in einer Pressemitteilung der Volksbank.

Erfolge feierte die Volksbank Nottuln hingegen in ihrem heimischen Geschäftsgebiet. Als Gründe nannten die drei Vorstandsmitglieder Martin Herding (Sprecher), Martin Aldenhoff und Egbert Messing vor allem das gute Standing bei den Mitgliedern und Kunden sowie die wirtschaftlich sehr guten Rahmenbedingungen im prosperierenden Kreis Coesfeld. „Wir haben unseren nachhaltigen Wachstumskurs fortsetzen und ein gutes Ergebnis erzielen können“, zogen die drei Vorstandsmitglieder zufrieden Bilanz.

„Für die Herausforderungen der nächsten Jahre sind wir gut aufgestellt“, erklärte Herding mit Blick auf die Geschäftszahlen. So konnte die Volksbank die Bilanzsumme um 4,5 Prozent auf 509,2 Millionen Euro und das betreute Kundenvolumen um 6,3 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro steigern.

„Unsere Kunden investieren kräftig – ein gutes Zeichen“, freuten sich die drei Vorstände über die intensive Kreditnachfrage. Gut im Geschäft war die Volksbank in den neu erschlossenen Baugebieten in Buldern, Nottuln, Lette und Rorup. „Eine unserer Hauptaufgaben liegt darin, jungen Familien in die eigenen vier Wände zu verhelfen. Eine weitere ist es, Investoren beim Bau von Mehrfamilienhäusern zu unterstützen“, verdeutlichte Herding. Im Ergebnis wuchsen die in der Bilanz festgeschriebenen Kredite an die regionale Wirtschaft und an die Privatkunden um 5,2 Prozent auf 361,3 Mio. Euro.

Gemeinsam mit ihren Verbundpartnern betreut die Volksbank ein Kreditvolumen in Höhe von 508,2 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Plus von 5,8 Prozent. 45 Mio. Euro wurden neu vergeben. „Diese Zahlen unterstreichen nachhaltig unser genossenschaftliches Geschäftsmodell: Die uns anvertrauten Gelder werden in der Region investiert – für Investitionen in Unternehmen oder beim Privatkunden“, urteilte Messing.

Der Einführung von Negativzinsen auf Kundeneinlagen für Kleinsparer erteilten die drei Vorstände eine Abfuhr, sie sei nicht geplant. „Wir werden diese Entwicklung bei Neukunden zum Schutz für die Einlagen der Altkunden intensiv verfolgen. Kosten, die diese neuen Kunden mit ihren Einlagen möglicherweise verursachen, müssten dann aus Fairnessgründen an diese weitergegeben werden“, verdeutlichte Aldenhoff.

Ebenso kräftig stiegen bei der Volksbank Nottuln die Geldanlagen der Kunden. Das betreute Vermögen stieg um 8,4 Prozent auf 603,0 Millionen Euro. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus waren kurzfristige Anlageformen gefragt. „Bei uns bekommt jeder nur die Finanzprodukte angeboten, die zu ihm passen“, so die Bankvorstände. „Unsere 11 000 Mitglieder und 24 000 Kunden schätzen die Vorzüge einer regionalen Genossenschaftsbank. Gerade in unsicheren Zeiten suchen die Menschen vertraute und verlässliche Ansprechpartner statt digitaler Anonymität.“

Neben ihren Mitgliedern fördert die Volksbank Nottuln Kultur, Bildung, Sport und unterstützt karitative Organisationen in der Region. 80 000 Euro wurden an insgesamt 57 Organisationen gespendet.

Verbunden mit einer Digitalisierungsoffensive, die Kudnen die sekundenschnelle Euro-Überweisung in Echtzeit erlaubt, ist eine Neujustierung des Serviceangebots an den Standorten. Damit trägt die Volksbank der veränderten Nachfragesituation im stationären Service Rechnung. „Wir bleiben vor Ort, dazu stehen wir. Und bekannte Gesichter bleiben erhalten. Die bisherigen Beratungszeiten sollen hingegen weiter ausgebaut werden.“

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