Freiwillige Feuerwehr
Nur wenige Sturmeinsätze

Nottuln -

Bei der Freiwilligen Feuerwehr ist man erleichtert: Sturmtief „Sabine“ hat in der Gemeinde Nottuln nur kleinere Schäden angerichtet, so eine erste Zwischenbilanz. Dennoch musste die L 874 (Nottuln-Havixbeck) im Bereich Steverburg über Nacht gesperrt werden.

Montag, 10.02.2020, 09:18 Uhr aktualisiert: 10.02.2020, 18:14 Uhr
Sturmtief „Sabine“ richtete in Nottuln nur geringe Schäden an, so eine erste Zwischenbilanz. Die Feuerwehr (Archivbild) rückte unter anderem aus, um umgestürzte Bäume bzw. herabgefallenes Astwerk von den Straßen und Wegen zu entfernen.
Sturmtief „Sabine“ richtete in Nottuln nur geringe Schäden an, so eine erste Zwischenbilanz. Die Feuerwehr (Archivbild) rückte unter anderem aus, um umgestürzte Bäume bzw. herabgefallenes Astwerk von den Straßen und Wegen zu entfernen. Foto: Ludger Warnke

Die Rollläden haben laut gerappelt, teilweise fiel auch heftiger Regen, doch insgesamt hat das Sturmtief „Sabine“ in der Gemeinde Nottuln weit weniger Schäden angerichtet, als zunächst befürchtet worden war. Das geht aus einer ersten Zwischenbilanz hervor. Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Nottuln meldete rund ein halbes Dutzend Sturmeinsätze am Sonntagabend und am Montagmorgen. Dazu gab es Hinweise von Bürgern, die über kleinere Schäden an Dächern durch herabgewehte Dachpfannen berichteten.

Nach Auskunft von Tobias Plogmaker, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr, war am Sonntagabend allein der Löschzug Nottuln gefordert. 35 Wehrleute rückten im Zeitraum von 19 bis 22 Uhr zu fünf Einsätzen wegen herabgefallener Dachziegel, einer umgestürzten Werbeanlage, eines umgestürzten Bauzaunes und wegen umgestürzter Bäume bzw. wegen herabfallender Äste aus. Der Einsatz mit den größten Auswirkungen betraf die Landstraße 874 (Nottuln – Havixbeck) im Bereich der Steverburg. Hier blockierten umgestürzte Bäume und abgebrochenes Astwerk die Straße. In Absprache mit der Polizei wurde die Landstraße zwischen der Steverburg und dem Marienhof für die Nacht gesperrt. Aus Gründen des Eigenschutzs hatte sich die Feuerwehr dazu entschlossen, die Aufräumarbeiten erst nach einem Abflauen von Sturmtief „Sabine“ am Montagmorgen durchzuführen. „Am Sonntagabend war es einfach zu gefährlich, denn da wuchs der Sturm noch weiter an“, erläuterte Plogmaker.

Am frühen Montagmorgen rückten dann 20 Wehrleute vom Löschzug Nottuln in die Baumberge aus und entfernten das Gehölz auf der Landstraße. Die Straße konnte in den Morgenstunden wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Im Einsatz war am Montagmorgen außerdem der Löschzug Darup, der mit zwölf Feuerwehrleuten in die Bauerschaft Hövel ausrückte, um umgestürzte Bäume und abgebrochenes Astwerk auf Wirtschaftswegen zu entfernen.

 

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