Vorläufige Bilanz an der Liebfrauenschule
Bislang 70 Anmeldungen

Nottuln -

Nach der Prognose hätten es mehr Kinder sein sollen. Doch nach Abschluss des formellen Anmeldeverfahrens liegen an der Liebfrauenschule 70 Anmeldungen für die neue Jahrgangsstufe fünf vor.

Montag, 10.02.2020, 19:00 Uhr aktualisiert: 10.02.2020, 19:34 Uhr
Blick auf die Liebfrauenschule.
Blick auf die Liebfrauenschule. Foto: Johannes Oetz

Zum Abschluss des formellen Anmeldeverfahrens liegen der Liebfrauenschule Nottuln aktuell 70 Anmeldungen für die neue Jahrgangsstufe fünf vor. Das berichtete Schulleiter Heinrich Willenborg am Montag auf WN-Nachfrage. Der Schulleiter sprach von einem „Zwischenstand“ beim Anmeldeverfahren, da man erfahrungsgemäß noch mit Nachzüglern zu rechnen habe.

Der Ausgang des Anmeldeverfahrens war mit Spannung erwartet worden, da erst in der Woche vor der Anmeldephase die Gemeinde Nottuln die Öffentlichkeit über eine neue Kooperationsvereinbarung mit dem Bistum informiert hatte. Danach wird die Bischöfliche Sekundarschule nicht mehr vierzügig, sondern vom neuen Schuljahr an nur dreizügig mit maximal 75 Kindern je Jahrgang geführt (wir berichteten).

Die Nachricht hat zu einer kritischen Diskussion in der Bevölkerung geführt. „Bei den Eltern war eine deutliche Verunsicherung zu spüren“, berichtete Schulleiter Willenborg von den Elterngesprächen während der Anmeldephase. „Die Debatte kurz zuvor war für uns nicht hilfreich“, stellte Willenborg fest. Zwar liege das Anmeldeergebnis etwas über dem des Vorjahres, doch nach der Schülerzahlenprognose hätten es weitaus mehr Kinder sein sollen. Willenborg: „Insofern sind wir doch ein wenig enttäuscht über das Ergebnis.“

Der Großteil der angemeldeten Kinder komme aus der Gemeinde Nottuln. Außerdem sei ein deutlicher Schwerpunkt erkennbar, dass diesmal vor allem Kinder mit einer Realschulempfehlung an der Liebfrauenschule angemeldet worden seien.

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