„LGTBI-freie Zonen“ in Polen
Chodziez soll weltoffen bleiben

Nottuln -

Jacek Gursz, Bürgermeister von Nottulns polnischer Partnerstadt Chodziez, ist ein mutiger Mann. Er tritt klipp und klar für die Achtung der Menschenrechte ein – auch wenn die Entwicklung in manchen polnischen Städten und Gemeinden eine andere ist. Von Frank Vogel
Mittwoch, 26.02.2020, 19:30 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 26.02.2020, 19:30 Uhr
Die Partnerschaft zwischen Chodziez und Nottuln ist fester Bestandteil des kommunalen Lebens. Bürgermeister Jacek Gursz (2.v.r.) ist schon oft in Nottuln gewesen. Das Bild aus 2017 zeigt (v.l.) Jürgen Hilgers-Silberberg (Komitee), Bürgermeisterin Manuela Mahnke, den Komiteevorsitzenden Robert Hülsbusch, Dorota Idczak-Brummerloh (Komitee) und Wieslawa Gursz, die Ehefrau von Jacek Gursz.
Die Partnerschaft zwischen Chodziez und Nottuln ist fester Bestandteil des kommunalen Lebens. Bürgermeister Jacek Gursz (2.v.r.) ist schon oft in Nottuln gewesen. Das Bild aus 2017 zeigt (v.l.) Jürgen Hilgers-Silberberg (Komitee), Bürgermeisterin Manuela Mahnke, den Komiteevorsitzenden Robert Hülsbusch, Dorota Idczak-Brummerloh (Komitee) und Wieslawa Gursz, die Ehefrau von Jacek Gursz. Foto: Gemeinde Nottuln
In Polen haben seit Sommer 2019, als die rechtskonservativen Parteien die Wahlen gewannen, viele Städte, Gemeinden und Landkreise sich einer Resolution angeschlossen und sich zur „LGBTI-freien Zone“ erklärt. Das heißt: Lesbische, schwule, bisexuelle, transgender und intersexuelle Menschen sind dort nicht erwünscht und werden laut EU-Parlament behördlicherseits diskriminiert.
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