SPD-Ortsverein
„Markenzeichen für Gerechtigkeit“

Nottuln -

Ein interessantes Programm hatte die SPD Nottuln bei ihrer Mitgliederversammlung. Landratskandidat Hermann-Josef Vogt, eine Ehrung und ein Vortrag zur „Gemeinwohlökonomie“ standen auf der Tagesordnung.

Dienstag, 03.03.2020, 18:10 Uhr aktualisiert: 03.03.2020, 18:20 Uhr
SPD-Ortsverein: „Markenzeichen für Gerechtigkeit“
Foto: Iris Bergmann

„Die SPD ist immer noch das Markenzeichen für Gerechtigkeit“, appellierte Hermann-Josef Vogt an die Mitglieder des Nottulner SPD-Ortsvereins. Vogt ist Landratskandidat der Partei und stellte sich und sein Wahlprogramm am Montagabend auf der Mitgliederversammlung in der Ratsschänke Böcker-Menke vor.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Ehrung eines langjährigen Parteimitglieds: Manfred Gausebeck gehört seit 25 Jahren der SPD an und erhielt vom Vorsitzenden Manfred Kunstlewe Urkunde und Abzeichen.

Bis zum Wahlkampf im September sind es zwar noch einige Monate, dennoch stellt die Nottulner SPD dafür bereits die Weichen. Als Kandidaten für den Kreiswahlbezirk 20 (Nottuln-West und Darup) benannten die Mitglieder Volker Ludwig und für den Kreiswahlbezirk 21 (Nottuln-Ost und Appelhülsen) Manfred Kunstlewe. Die Wahl der beiden Kandidaten findet auf der Vertreterversammlung der SPD des Kreises Coesfeld am 23. April (Donnerstag) statt. Für diese Versammlung wurden mit Claudia Jürgens, Wolfgang Danziger, Manfred Kunstlewe, Peter Holtrup und Vural Bahceci fünf Delegierte gewählt.

Landratskandidat Hermann-Josef Vogt gab einen kurzen Überblick über die Schwerpunktthemen seines Wahlprogramms. Der Öffentliche Personennahverkehr steht oben auf seiner Prioritätenliste. Hier sollen zum Beispiel Tarife vereinfacht werden. Beim Thema Wohnraum und Wohnraumbeschaffung setzt Vogt auf das Konzept von Wohnbaugenossenschaften und gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften als Bauherren. Auch der wichtige Punkt Klima und Klimaschutz stehen im Fokus. Bei Letzterem wünscht er sich eine engere Zusammenarbeit mit den hiesigen Landwirten, um sowohl die Boden- als auch die Gewässerüberdüngung in den Griff zu bekommen.

Als Referent des Abends hielt Joachim Gogoll von attac-Coe einen Vortrag zum Thema „Gemeinwohlökonomie“, die für die Anwesenden interessante Ansätze, aber auch diskussionswürdige Punkte bot. Einig indes waren sich alle: „Wir brauchen eine Wirtschaft, die sich wieder stärker am Gemeinwohl orientiert.“

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