UBG-Antrag zum Thema Liebfrauenschule
Neue Verhandlungen unter externer Moderation

Nottuln -

Zum Thema „Zukunft der Liebfrauenschule“ hat die Ratsfraktion der Unabhängigen Bürgergemeinschaft (UBG) für die Ausschussdebatte am Dienstag (10. März) einen eigenen Antrag eingereicht. Es geht um fünf konkrete Punkte.

Dienstag, 10.03.2020, 07:00 Uhr
Eltern kämpfen dafür, dass die Liebfrauenschule weiter vierzügig bleibt.
Eltern kämpfen dafür, dass die Liebfrauenschule weiter vierzügig bleibt. Foto: Johannes Oetz

Die Unabhängige Bürgergemeinschaft ( UBG ) Nottuln hat am Montag kurzfristig einen Antrag zum Thema Liebfrauenschule eingereicht. Darin spricht sich die UBG unter anderem für neue Verhandlungen mit dem Bistum Münster aus mit dem Ziel, die Vierzügigkeit der Bischöflichen Sekundarschule zu erhalten. Wunsch der UBG ist es, dass ihr Antrag bei den Beratungen in den heutigen Sitzungen des Sozialausschusses (öffentlich ab 18 Uhr) und des Haupt- und Finanzausschusses (öffentlich ab 19.20 Uhr) behandelt wird. Beide Sitzungen finden im Forum des Rupert-Neudeck-Gymnasiums statt.

Konkret beinhaltet der UBG-Antrag folgende fünf Forderungen beziehungsweise Vorschläge:

1) Der Neustart der Verhandlungen wird in Ruhe und mit Sorgfalt aufgenommen. Das Ziel des Neustarts ist die Beibehaltung der Vierzügigkeit der Sekundarschule.

2) Die Verwaltung wird beauftragt, mit dem bischöflichen Generalvikariat zu klären, welche bisherigen Ergebnisse öffentlich kommuniziert werden können und in welcher Form über die künftigen Verhandlungen weitestgehende Transparenz erreicht werden kann.

3) Dann kann im Ausschuss für Gemeindeentwicklung, Umwelt und Ordnungswesen unter Kooperation des Sozialausschusses die Frage der realistischen Ausbaukosten der Sekundarschule und des Gymnasiums in einer Sondersitzung debattiert, können diese mit den mittelfristigen Ausgaben der Gemeinde abgeglichen und Empfehlungen für den Haupt- und Finanzausschuss ausgesprochen werden.

4) Es wird eine externe Moderation vorgeschlagen, die besonnen die weiteren Verhandlungen mit dem Ziel führen sollte, bis zum Ende des Jahres einen mehrheitsfähigen Kompromissvorschlag zur Sicherstellung der Vierzügigkeit der Sekundarschule auszuhandeln.

5) In den Verhandlungen mit dem Bistum wird ausgelotet, ob zwischen der Sekundarschule und dem Rupert-Neudeck-Gymnasium infrastrukturelle Kooperationen möglich sein können, mit dem Ziel, finanzielle Mittel einzusparen und die Vernetzung zwischen den beiden Schulen zu festigen.

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