Städtepartnerschaftskomitee
Rückblick und Vorschau auf Jubiläen

Nottuln -

Die Mitglieder des Nottulner Partnerschaftskomitee können zufrieden. Hinter ihnen liegt ein sehr aktives Jahr. Und für die nächsten Jahre zeichnen sich weitere Höhepunkte ab.

Dienstag, 10.03.2020, 17:29 Uhr aktualisiert: 10.03.2020, 19:34 Uhr
Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter dem Städtepartnerschaftskomitee. Günter Dieker (Fachbereich Frankreich, stehend l.) und Robert Hülsbusch (Fachbereich Polen) freuten sich auf der Versammlung mit Bürgermeisterin Manuela Mahnke über den lebendigen Austausch
Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter dem Städtepartnerschaftskomitee. Günter Dieker (Fachbereich Frankreich, stehend l.) und Robert Hülsbusch (Fachbereich Polen) freuten sich auf der Versammlung mit Bürgermeisterin Manuela Mahnke über den lebendigen Austausch Foto: Iris Bergmann

„Das vergangene Jahr stand ganz im Zeichen des Jubiläums“, berichtete Günter Dieker . Und so erinnerte der Vorsitzende auf der Mitgliederversammlung am Montagabend an einen der Höhepunkte im Vereinsjahr des Städtepartnerschaftskomitees Fachbereich Frankreich. Aber auch Robert Hülsbusch , Vorsitzender des Fachbereichs Polen, blickte mit Stolz zurück, denn das Komitee hatte für die gute deutsch-polnische Verständigung eine Auszeichnung des Landes NRW erhalten.

So waren die beiden Jahresrückblicke auf die Aktivitäten mit den Partnerstädten Saint-Amand-Montrond und Chodziez gespickt mit vielen Erlebnissen. Die große Jubiläumsfeier anlässlich des 35-jährigen Bestehens der Verbindung zwischen Nottuln und St. Amand im Mai vergangenen Jahres „war einfach klasse“, so Dieker. „Der Festabend mit den Auftritten der Forestins mit Schülern, einer Gruppe des Stiftes Tilbeck und einer tollen Fete war einfach unvergesslich.“

Dieker hob auch die gute Zusammenarbeit mit dem Stift Tilbeck hervor, die unter anderem eine Bilderausstellung von Menschen mit Behinderung aus Nottuln und St. Amand zum Thema Europa hervorbrachte. Vier Schulbesuche in Nottuln und drei in St. Amand mit insgesamt fast 200 Kindern belebten die Städtepartnerschaft.

Ebenso wie im vergangenen Jahr steht auch diesmal wieder ein Besuch der Weinmesse in St. Amand auf der Agenda. Am Freitag (13. März) brechen 40 Nottulner per Bus nach Frankreich auf. „Die Messe findet statt“, wusste Günter Dieker. „Der Präfekt des Departements Cher hat so entschieden.“

Aus dem Fachbereich Polen gab es für dessen Vorsitzenden Robert Hülsbusch ebenfalls viel zu berichten. „Wir haben uns 80 Jahre nach Kriegsbeginn mit Polen und mit unserer Geschichte beschäftigt, aber auch den Blick nach vorne gerichtet und Perspektiven für ein gemeinsames Europa gesucht.“ Für diese Aktivitäten wurde der Fachbereich Chodziez mit dem Richeza-Preis des Landes NRW ausgezeichnet. „Die Arbeit des Komitees trage zur Vertiefung der nordrhein-westfälisch-polnischen Beziehungen bei“, hieß es im Schreiben des NRW-Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner.

Dass die Partnerschaft mit Chodziez sehr lebendig ist, bewiesen die zahlreichen Aktivitäten, angefangen von Jazzworkshops, gemeinsamen Ausstellungen, dem polnischen Abend in Nottuln, dem Schüleraustausch bis hin zur Danzigfahrt.

Der Ausblick des Fachbereichs geht schon auf das Jahr 2022 voraus. Dann wird die Städtepartnerschaft Nottuln-Chodziez 30 Jahre alt. Dazu sollen schon jetzt erste Weichen gestellt werden.

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