Fairtrade-Town
Neuer Aufkleber – neuer Flyer

Nottuln -

Seit dem Jahr 2015 gehört Nottuln zu den insgesamt 650 Fairtrade-Towns in ganz Deutschland. Aktuell bieten acht Nottulner Geschäfte und Restaurants fair gehandelte Produkte an. Und das ist auch von außen gut zu erkennen.

Mittwoch, 11.03.2020, 19:30 Uhr
Annette Franken von Regio-Nette (l.), Carola König (Lokale Agenda Gemeinde Nottuln) und Hugo Hattrup (AK João Pessoa e.V.) freuen sich über den neuen Flyer „Fairtrade-Gemeinde Nottuln“. Seit kurzem liegt er unter anderem bei der Gemeindeverwaltung und den acht Geschäften und Restaurants aus, die fair gehandelte Produkte vertreiben. Die Unternehmen machen das durch einen Aufkleber deutlich.
Annette Franken von Regio-Nette (l.), Carola König (Lokale Agenda Gemeinde Nottuln) und Hugo Hattrup (AK João Pessoa e.V.) freuen sich über den neuen Flyer „Fairtrade-Gemeinde Nottuln“. Seit kurzem liegt er unter anderem bei der Gemeindeverwaltung und den acht Geschäften und Restaurants aus, die fair gehandelte Produkte vertreiben. Die Unternehmen machen das durch einen Aufkleber deutlich. Foto: Gemeinde Nottuln

Das Natur- und Reformwarengeschäft Regio-Nette ist auch dabei: „Wir machen mit!“ steht auf dem Sticker mit dem Fairtrade-Town-Logo. Seit ein paar Tagen schmückt der Aufkleber ein Fenster des Geschäftes von Annette Franken an der Kirchstraße. Damit macht das Naturwarengeschäft genau wie sieben weitere Nottulner Geschäfte und Restaurants nun auch nach außen deutlich, dass Kunden und Gäste bei ihnen fair gehandelte Produkte bekommen können.

Neben Regio-Nette sind dies das Blumenhaus „Blickfang“, das Café 18|97 im Longinusturm, der Dettener Dorfladen, der Edeka-Markt Kretschmer, die Ratsschänke Böcker-Menke, das Pannkokenhus Teitekerl und „Vegan & mehr“, berichtet die Gemeinde Nottuln in einer Pressemitteilung.

Was fairer Handel ist und seit wann es den Handel mit fairen Produkten in Nottuln gibt, kann man in einem neuen Flyer zum Thema „Fairtrade-Town“ nachlesen, den die Gemeinde Nottuln in Zusammenarbeit mit dem Aktionskreis João Pessoa entwickelt hat. Er liegt unter anderem in der Gemeindeverwaltung sowie in den acht beteiligten Geschäften und Restaurants zur kostenlosen Mitnahme aus, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde.

In Nottuln gibt es seit den 1980er-Jahren ein Angebot von fair gehandelten Produkten. Zunächst sporadisch, dann seit den 90er-Jahren verstärkt durch den Aktionskreis João Pessoa mit einem Stand auf dem Wochenmarkt. In den 2000er-Jahren kam mit dem Edeka-Markt Kretschmer ein Akteur hinzu, der seitdem Fairtrade-Produkte fest in sein Sortiment integriert. Weitere Geschäfte und Gaststätten zogen nach.

Seit dem Jahr 2015 gehört Nottuln zu den insgesamt 650 Fairtrade-Towns in ganz Deutschland. In den Jahren 2017 und 2019 wurde Nottuln erneut mit dem Titel „Fairtrade-Town“ ausgezeichnet.

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