Lea Jockisch (29)
„Ich biete meine Hilfe an“

Nottuln -

Sie hat ein Faible für moderne Kunst, für Kultur im weitesten Sinne. Deshalb ist die Freude bei Lea Jockisch groß. Sie ist die neue Kulturkoordinatorin der Gemeinde Nottuln und bietet allen Kulturschaffenden ihre Unterstützung an.

Freitag, 03.04.2020, 19:53 Uhr aktualisiert: 03.04.2020, 20:58 Uhr
Lea Jockisch (vorne) ist die neue Kulturkoordinatorin der Gemeinde Nottuln. Beigeordnete Doris Block (Hintergrund) freut sich, dass die Stelle mit der 29-Jährigen besetzt werden konnte.
Lea Jockisch (vorne) ist die neue Kulturkoordinatorin der Gemeinde Nottuln. Beigeordnete Doris Block (Hintergrund) freut sich, dass die Stelle mit der 29-Jährigen besetzt werden konnte. Foto: Ludger Warnke

Der Wechsel von der Stadt aufs Land bedeutet eine gewaltige Umstellung. Lea Jockisch hat so einen Wechsel gerade hinter sich. Die 29-Jährige ist mit ihrem Mann nach Nottuln gezogen. Von der Stadt ins Dorf sei eine Umstellung, „die wir bewusst wollten“, schildert die Neubürgerin. Die Gemeinde sei absolut idyllisch. „Wir merken von Tag zu Tag, dass wir uns immer mehr wie zu Hause fühlen.“ Das ist sicherlich eine gute Basis für ihre berufliche Arbeit: Lea Jockisch hat zum 1. Februar eine Vollzeitstelle bei der Gemeinde Nottuln angetreten. Sie ist die neue Kulturkoordinatorin. Beigeordnete Doris Block verspricht sich viel von der neuen Kollegin und lobt: „Sie hat mit ihrer Vita und Persönlichkeit überzeugt.“

Lea Jockisch, gebürtig aus Ostwestfalen, absolvierte an der Ruhr-Uni Bochum ein Masterstudium in moderner und zeitgenössischer Kunst. Einer ihrer Schwerpunkte war dabei auch die Gartenkultur. Anschließend arbeitete sie bei verschiedenen Kulturinitiativen und -verbänden und betreute verschiedene Projekte, zum Beispiel in Dortmund oder zuletzt in Braunschweig. Dabei hat Lea Jockisch unter anderem Konzepte für Veranstaltungen erarbeitet und diese auch organisiert, sodass sie die Arbeit im Veranstaltungsmanagement bestens kennt. Zugleich weiß sie um die Strukturen von Vereinen und Verbänden und kennt ihre Nöte. Aus Sicht der Gemeinde bringt die neue Kollegin alle Voraussetzungen mit, um hier die wichtige Schnittstellenaufgabe und Lotsenfunktion bestens auszufüllen.

Wie Beigeordnete Doris Block berichtet, ist die Vollzeitstelle von Lea Jockisch zweigeteilt. Einerseits wird Jockisch die Aufgaben von Wolfgang Heyn übernehmen, der nun in den Ruhestand gewechselt ist. In dieser Eigenschaft unterstützt sie zum Beispiel die Arbeit an der Homepage und kümmert sich um das Veranstaltungsmanagement. Die zweite Hälfte der Stelle ist reserviert für die Arbeit als Kulturkoordinatorin.

Eigentlich wollte Lea Jockisch schon längst die Kulturschaffenden zu einem Treffen einladen, doch das Coronavirus machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Sie selbst möchte mit ihrer Arbeit die Kulturschaffenden unterstützen und die Kulturszene auch vernetzen. „Ich biete allen meine Hilfe an“, betont Lea Jockisch und ist überzeugt: „Wir sollten alle an einem Strang ziehen, denn letztlich geht es darum: In der Gemeinde Nottuln soll Kultur stattfinden.“

Die neue Kulturkoordinatorin steht ab sofort den Kulturschaffenden (ehrenamtlich wie hauptberuflich) als Ansprechpartnerin sowohl für Informationen, den Austausch und bei Problemen zur Verfügung. Zwar könnten derzeit keine Veranstaltungen stattfinden, doch es gelte, die Zeit jetzt zu nutzen, um Kultur nach dem Ende der Corona-Einschränkungen anbieten zu können.

Lea Jockisch freut sich auf viele Kontakte zu den Kulturschaffenden. Die neue Kulturkoordinatorin ist erreichbar unter 0 25 02/ 9 42-2 46 und auch per E-Mail: jockisch@nottuln.de

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