Corona: Drei Fragen an Regine Vogtmann
Vogelzwitschern vertreibt die Sorgen

Nottuln -

Pfarrerin Regine Vogtmann ärgert sich: „Ganz schlimm finde ich, dass ich in der Gemeinde niemanden besuchen kann.“

Montag, 06.04.2020, 21:07 Uhr aktualisiert: 06.04.2020, 21:20 Uhr
Pfarrerin Regine Vogtmann schaut aus dem Fenster des Pfarrhauses. Entspannung findet sie bei Spaziergängen.
Pfarrerin Regine Vogtmann schaut aus dem Fenster des Pfarrhauses. Entspannung findet sie bei Spaziergängen. Foto: Iris Bergmann

Homeoffice, Hamsterkäufe, Kontaktverbot – die Coronakrise ist in vollem Gange und verändert den Alltag auch in der Gemeinde Nottuln. Aber wie gehen die Menschen damit um? Die Westfälischen Nachrichten haben sich in Nottuln, Appelhülsen und Schapdetten umgehört. Heute bei: Regine Vogtmann , Pfarrerin der Evangelischen Friedens-Kirchengemeinde Nottuln.

 

Was ist momentan Ihre liebste Beschäftigung in der Freizeit?

Vogtmann: Ich gehe mit dem Hund an die Sonne und beobachte die Singvögel. Wenn ich darauf konzentriert bin, einen Vogel zu bestimmen oder am Gesang zu erkennen, vergesse ich die momentanen Sorgen.

Was nervt Sie am meisten?

Vogtmann: Ganz schlimm finde ich, dass ich in der Gemeinde niemanden besuchen kann und auch meine Familie, Freunde und Freundinnen nicht. Und dass man einfach nicht planen kann.

Was tun Sie als erstes, wenn die Krise vorbei ist?

Vogtmann: Eine Party nach der anderen machen – in der Gemeinde und privat.

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